Hartz 4 und der Umzug wurde abgelehnt? Was nun wichtig ist

Kurze Zusammenfassung zu Hartz 4 und einem abgelehnten Umzug

  1. Auch bei Hartz 4 kann ein Umzug abgelehnt werden. Was Bezieher nun können, kommt auf die jeweiligen Umstände an.
  2. Ein Widerspruch gegen die Ablehnung kann eine Möglichkeit sein. Oftmals ist hier die Unterstützung eines Anwalts empfehlenswert.
  3. Ziehen Betroffene dennoch um, kann das Jobcenter die Übernahme der neuen Kosten für die Unterkunft ablehnen.

Den passenden Wohnraum zu finden, ist generell eine schwierige Angelegenheit. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld II kommt hinzu, dass ein Umzug der Zustimmung des Jobcenters bedarf. Doch auch mit Hartz 4 wird ein Umzug manchmal abgelehnt. Was ist nun zu tun?

Wann ist ein Umzug notwendig?

Hat das Jobcenter bei Hartz 4 den Umzug abgelehnt, fragen viele "Was nun?".

Hat das Jobcenter bei Hartz 4 den Umzug abgelehnt, fragen viele “Was nun?”.

Warum unter Hartz 4 ein Umzug abgelehnt wird und was Betroffene nun tun können, ist oftmals nicht so leicht zu beantworten. Die Gründe für einen Umzug können ebenso vielfältig sein wie die Begründungen, warum dieser abgelehnt wird.

Wohnen Empfänger von Hartz 4 beispielsweise in einer Wohnung, die als nicht angemessen bewertet wird, müssen sie dazu beitragen, die Kosten zu senken. Dies kann entweder durch eine Untervermietung oder einen Umzug erreicht werden.

Jobcenter lehnt den Umzug ab: Welche Gründe es geben kann

In der Regel übernimmt das Jobcenter die Kosten für die Unterkunft nur dann, wenn diese als angemessen erachtet werden. Hartz-4-Empfänger haben üblicherweise sechs Monate Zeit, sich eine neue Wohnung zu suchen.

Das Jobcenter lehnt den Umzug ab? Ein Widerspruch kann eine Option sein.

Das Jobcenter lehnt den Umzug ab? Ein Widerspruch kann eine Option sein.

Auch wenn sich die familiäre Situation ändert, kann ein Umzug anstehen. Wird eine größere oder kleinere Wohnung benötigt, kann ein Umzug nur geschehen, wenn eine Zustimmung des Jobcenters vorliegt. Ein Umzug ohne Genehmigung bedeutet üblicherweise, dass die Kosten für diesen als auch die neue Miete nicht übernommen werden. Ist die neue Wohnung nicht angemessen oder zumutbar, kann bei Hartz 4 ein Umzug ebenfalls abgelehnt werden.

Was Empfänger nun tun können, hängt wie erwähnt von den jeweiligen Umständen ab. So können sowohl die Größe als auch die Kosten für die neue Wohnung die Vorgaben des Jobcenters übersteigen und als unangemessen betrachtet werden. Hier spielt der örtliche Mietspiegel oder ersatzweise örtliche Vergleichsmieten eine große Rolle.

Auch die Haushaltsgröße muss bei der Bewertung einer Angemessenheit berücksichtigt werden. In Härtefällen, also unter bestimmten Bedingungen, kann von diesen Vorgaben auch bis zu zehn Prozent abgewichen und zu Gunsten des Leistungsempfängers entschieden werden.

Zu beachten ist, wenn bei Hartz 4 ein Umzug abgelehnt wird, was nun nicht getan werden sollte. Dazu gehört einfach doch umzuziehen, denn im Zweifelsfall müssen Leistungsbezieher dann selbst für den Umzug aufkommen und darüber hinaus die Differenz zur neuen Miete eigenständig aufbringen. Des Weiteren wird hier meist auch ein Darlehen für die Mietkaution nicht gewährt.

Bei Hartz 4 Umzug abgelehnt: Was Bezieher nun für Optionen haben

Wurde bei Hartz 4 der Umzug abgelehnt, hängt, was nun zu tun ist, vom Einzelfall ab.

Wurde bei Hartz 4 der Umzug abgelehnt, hängt, was nun zu tun ist, vom Einzelfall ab.

Leistungsempfänger können, wenn bei Hartz 4 der Umzug abgelehnt wurde und „Was nun?“ als Frage im Raum steht, mehrere Möglichkeiten nutzen. Zum einen können sie gegen die Entscheidung des Jobcenters Widerspruch einlegen.

Das Jobcenter muss dann die Entscheidung nochmals prüfen und gegebenenfalls revidieren. Benötigen Betroffene hier Unterstützung, ist die Konsultation eines Anwalts für Sozialrecht ratsam. Dieser kann unter anderem auch bei einer eindeutigen Formulierung des Widerspruchs helfen und prüfen, ob ein solcher überhaupt sinnvoll ist. Für Hartz-4-Empfänger besteht die Möglichkeit, die Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen, um den Anwalt zu finanzieren.

Eine weitere Option besteht darin, die Entscheidung des Jobcenters zu akzeptieren und erneut auf Wohnungssuche zu gehen oder in der alten Wohnung zu verbleiben. Für viele ist dies durchaus nicht leicht zu entscheiden. Daher ist es verständlich, dass, wenn bei Hartz 4 ein Umzug abgelehnt wird, „Was nun?“ die wichtigste Frage überhaupt ist.

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26 Kommentare

  • Anja T.

    Mein Umzug wurde auch abgelehnt. Da meine Wohnung nicht in Stand gesetzt wird, werde ich mir einen Anwalt nehmen. Schimmel und feuchte Wände werden nicht beseitigt. Unmöglich so was….

    • Marion Janick

      Hallo Anja hast Du dagegen etwas unternommen ? mir geht es auch so .Schimmel in der Wohnung. Meine Kinder werden von den Nachbarn tyrannisiert und angebrüllt . Meine neue Wohnung wurde auch abgelehnt , trotz das meine kleine Tochter epeleptikerin ist.. Ich muss jetzt auch einen Anwalt nehmen . sage mir doch bitte Bescheid was bei dir raus gekommen ist und viel Glück wünsche ich Dir das alles klappt

    • Unknown

      Mein Antrag wurde abgelehnt, da es keinen Grund gibt. Ich bin danach zum Jugendamt gegangen und habe um Hilfe gebeten. Vom Jugendamt wurde mir ein Schreiben ausgestellt in dem steht, dass ich es besser in einer eigenen Wohnung hätte, da es familäre Probleme gibt. Jetzt die Frage, kann ich damit einfach zum Jobcenter und den Antrag nochmal überprüfen lassen oder muss ich einen neuen Antrag stellen?
      Ich bin übrigens noch unter 25 und meine Eltern beziehen ALG2.

      • hartz4.de

        Hallo Unknown,

        wer unter 25 ist und Hartz 4 in Anspruch nehmen möchte, benötigt für den Auszug aus dem Elternhaus in der Regel die Genehmigung des Jobcenters. Dafür muss es natürlich Gründe geben. Das Schreibend es Jugendamtes könnte hier unter Umständen helfen. Ob das Jobcenter die Genehmigung erteilt, können wir leider nicht abschätzen.

        Das Team von hartz4.de

  • Anna

    Was die vom Jobcenter können, kann ich auch.
    Bei mir war es so, das ein Umzug abgelehnt wurde.
    Ich habe mich dann zum 1ten des Monates beim Jobcenter voll abgemeldet.
    Bin dann Umgezogen mit der Handwerklichen Hilfe von Freunden, habe mich im neuen Ort angemeldet und habe mich einige Tage später wieder beim neuen Job Center, neu angemeldet, mit der Begründung das mein Vorhaben mit neuer Arbeit usw. doch nicht geklappt hat.
    Hinweis : Das Job Center sollte nicht wieder das gleiche sein, also andere Kommune , Ort oder Sadtteil

  • Mav

    Ich hatte ein Wohnungsangebot. Umziehen muss ich weil bei mir ab nä. Jahr2019 modernisiert wird und ich die Miete nicht mehr zahlen kann. Gnädiger Weise zahlt das Amt die hohe Miete ein halbes Jahr wenn die Miete steigt nach der Modernisierung. Leider bekam ich derzeit keine schriftliche Genehmigung von meiner Hausverwaltung, dass ab nä. Jahr2019 gebaut wird. Das Amt begründete deshalb den Grund keiner Zustimmung des Umzugs! Es wäre unmöglich innerhalb von einem halben Jahr geschweige ein viertel Jahr eine angemessene Wohnung zu bekommen!!!! Deshalb entschied ich mich rechtzeitig vor der Bescheinigung (ein viertel Jahr) meiner Hausverwaltung eine Wohnung zu suchen die ich gefunden habe. Das Amt lehnte ab! Bitte um Hilfe ich bin baff und ratlos!??!!!!!

    • hartz4.de

      Hallo Mav,

      grundsätzlich steht es Ihnen frei umzuziehen, da freie Wahl des Wohnortes (Prinzip der Freizügigkeit) im Grundgesetz verankert ist. Ohne Genehmigung des Jobcenters umzuziehen kann allerdings bedeuten, dass der der Betroffene etwaige Sanktionen in Kauf nehmen muss (z. B. eine vorübergehende Kürzung). Was sie tun können, um dies zu vermeiden, kann Ihnen eine Anwalt für Sozialrecht oder eine Sozialberatungsstelle sagen.

      Das Team von hartz4.de

    • Jessica

      Hallo , ich suche seid längerer Zeit nach einer neuen Wohnung da ich in meiner jetzigen Wohnung zu viel erlebt habe… ich leide unter panikattacken und selbst meine Kinder fühlen sich dort nicht mehr sicher, wir wollen einen Neuanfang und dazu müssen wir endlich in eine neue Wohnung umziehen, jetzt habe ich ein Wohnungsangebot bekommen und gleichzeitig die Zusage ich habe schriftlich vom Jugendamt das sie diesen Umzug befürworten und es absolut notwendig ist, ich bekomme noch ein Attest von meine Ärztin über meine panikattacken und dessen Hintergründe, allerdings ist meine jetzige Wohnung groß genug für uns und das Jobcenter sieht keinen Grund für den Umzug, meint ihr das die Stellungnahmen ausreichen um darzulegen wie wichtig ein Umzug für mich und meine Kinder ist?

  • Klaus

    Die Übernahme der Umzugskosten und die Beihilfe für die Ausstattung wurde abgelehnt, obwohl der Jobcenter die Notwendigkeit des Umzuges anerkannt hat!Die Entscheidung basiert auf der Grundlage, dass die volle Miete zu hoch sei und die Wohnung ca. 10 qm zu groß sei. Die neue Wohnung hat ca. 80 qm. Fünf Personen sollen darin wohnen, Eltern und drei Kinder unterschiedlichen Geschlechts. Zur Zeit wohnen wir in einen Ferienwohnung, möbiliert mit 50 qm. Als Rechtsgrundlage Ihrer Entscheidung gibt der Jobcenter eine Entscheidung desSozialgerichts NDS. Bremen an, und zwar vom 4.1.2012an. Angemessenheit der Wohnung.

  • Sandy

    Habe endlich nach 2 1/2 Jahre suchen eine passende Wohnung angeboten bekommen die auch öffentlich gefördert ist und von der Miete u Größe her angemessen ist für mich u meinen kleinen Sohn.
    Nun hat der Job Center diesen Umzug abgelehnt. Es sei nicht notwendig u ich könnte doch auf der Couch schlafen oder ein Bett ins Wohnzimmer stellen und warten bis mein Kind in die schule geht!
    Hallo geht’s noch? ?😠 In meinen Augen wurde der Umzug aus reiner Willkür abgelehnt von diesem Teamleiter..
    Ich will auf jedenfall Widerspruch dagegen einlegen, jedem Kind steht sein eigenes Zimmer zu egal ob alleinerziehend oder Familie.
    Nun würde mich interessieren ob es ratsam wäre einen Anwalt hinzu zu ziehen oder wie könnte man sonst noch dagegen vorgehen?

    Bin für jede Info dankbar!

    • hartz4.de

      Hallo Sandy,

      sicherlich wäre es ratsam vor ab einen Anwalt zu kontaktieren. Es kann aber auch ratsam sein, abzuwarten, ob der Widerspruch zurückgewiesen wird oder nicht.

      Das Team von hartz4.de

  • Adriana

    Ich bin von Berlin nach Sachsen-Anhalt gezogen da ich von meiner Mutter rausgeworfen wurde. Ich habe beim Jobcenter ein Antrag für eine Wohnung gestellt, doch dies lehnten sie ab, da die Verbindungen mit dem Bus dort zu schlecht seien. Jetzt die Frage. Ist das ein richtiger Grund um mir dies abzulehnen und was kann ich dagegen tun?

    • hartz4.de

      Hallo Adriana,

      es besteht meist die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Entscheidung des Jobcenters einzulegen. Da wir aber keine Rechtsberatung anbieten dürfen, können wir nicht beurteilen, welche Erfolgsaussichten dieser hätte und ob es sich bei der Begründung des Jobcenters um einen zulässigen Ablehnungsgrund handelt. Ein Anwalt oder eine Sozialberatungsstelle kann helfen.

      Das Team von hartz4.de

  • Marco

    Hallo Zusammen,
    meine Freundin wohnt zur Zeit mit ihrer 6-jährigen Tochter in einer 62m²-Wohnung und zahlt derzeit 600 Euro warm. Ich habe eine eigene Wohnung, wir wohnen und ziehen also nicht zusammen. Nun ist das “Zimmer” ihrer Tochter nur so groß, dass wirklich nur ein Bett reinpasst, eine kleine Spielecke hat sie im Wohnzimmer. Aus diesem Grund sucht sie eine 3-Zimmer-Wohnung und ist auch fündig geworden:
    74m² für 720 Euro kalt (was noch unter dem durchschnittlichen m²-Preis hier in der Umgebung liegt). Da sie in der Ausbildung ist, erhält sie Berufsausbildungsbeihilfe. Ca. die Hälfte der jetzigen Miete (also ~300 Euro) zahlt das Jobcenter direkt an den Vermieter, den Rest sie selbst.
    Nun war sie beim Jobcenter und hat die neue, potentielle Wohnung vorgelegt (auch mit Bildern des jetzigen “Kinderzimmers”) mit dem Ergebnis, dass die Wohnung nicht angemessen sei. Wenn sie sich dennoch für diese Wohnung entscheiden würde, würde man gar nichts mehr zahlen, also auch die ~300 Euro nicht mehr wie bisher (und sie solle doch gerne versuchen, dagegen zu klagen). Sie hatte dabei nicht wirklich mit mehr Unterstützung vom Jobcenter gerechnet, jedoch zumindest, dass genau so viel gezahlt wird, wie vorher auch. Die Differenz hätten wir und ihre Familie schon zusammen aufbringen können, zur Not über einen Kredit, solange sie noch in der Ausbildung ist.

    Nun widerspricht sich dieser Ausgang mit dem, was oben geschrieben steht:
    “Zu beachten ist, wenn bei Hartz 4 ein Umzug abgelehnt wird, was nun nicht getan werden sollte. Dazu gehört einfach doch umzuziehen, denn im Zweifelsfall müssen Leistungsbezieher dann selbst für den Umzug aufkommen UND DARÜBER HINAUS DIE DIFFERENZ ZUR NEUEN MIETE EIGENSTÄNDIG AUFBRINGEN. Des Weiteren wird hier meist auch ein Darlehen für die Mietkaution nicht gewährt”

    Laut Jobcenter soll ja nun gar nichts mehr gezahlt werden, wenn sie trotzdem in die besagte Wohnung zieht. Wenn sie diese Differenz selbst aufbringen könne, dann wäre sie auch nicht auf die 300 Euro, die jetzt gezahlt werden, angewiesen…

    Ist es also rechtens, dass das Jobcenter die Zahlungen komplett einstellt bei Nicht-Angemessenheit einer Wohnung?
    Wenn nein, wie informiert man das Jobcenter in diesem Fall, dass es künftig bitte die 300 Euro an einen anderen Vermieter überweisen möchte, obwohl der Mitarbeiter aus dem Jobcenter einen Umzug eigentlich abgelehnt hat?

    Vielen Dank!

    • hartz4.de

      Hallo Marco,

      da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, können wir im Einzelfall leider keine Beurteilung abgeben. Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt oder einer Sozialberatungsstelle.

      Das Team von hartz4.de

  • Wolfgang

    Hallo, beziehe seit 1,5 J. ALG2, in Berlin Mitte. Vor halbem Jahr angekündigt und nun im Bescheid, meine Miete sei zu hoch und ab 1-Februar wird ca. 220 gekürzt. Die spekulieren natürlich auf das wenige Ersparte, über das sie bestens Bescheid wissen. Irgendwie hat der Staat zum Ziel gesetzt alle arm zu machen. Ich wurde vor Bezug auch gezwungen zu verbrauchen. Mein versteuertes angespartes Geld. Wozu habe ich Steuern bezahlt?

    Habe mich umgeschaut und entschieden, dass ich Berlin ganz verlassen soll. Ich war bis vor 10 J nur im Westen NRW, Hessen. Da habe ich eine Bleibe gefunden, am Lande, ein altes Haus.
    Frage , da JC selbst Umzug verlangt, darf ich soweit umziehen? In Berlin sieht es duster aus mit Wohnungen. Bekomme ich Umzugsgeld dafür? Wieviel? Also ein LKW Koffer und 2-3 Umzugshelfer und dann ca. 600 km weit.

    An neuem Ort muss ich Neuantrag stellen? Oder erhalte weiter aus Berlin Leistungen? Die Miete wird sich erheblich reduzieren, auch gegenüber der genehmigten. Dort 350 warm, 250 kalt. Hier habe ich 4 Zi. 66 qm nun schon 525 kalt und 788 warm. genehmigt wären 345 kalt + NK-

    Ich habe dort keinen Job gefunden. Mir gefällt einfach der Wechsel und evtl. wird alles anders.

  • Kerstin

    Hallo .
    Meine Tochter wohnt ist Alleinerziehend und wohnt mit 2 Kinder ( 4 / 6 ) in einer 2 Zimmer Wohnung , 49 Quadratmeter.Sie hatte wohl in 4 Jahren schon über 50 Wohnungsbesichtigungen und immer absagen . Jobcenter will auch kein Umzug genehmigen , meinte die Wohnung ist ausreichend und zumutbar sowie angemessen . Kam heute wieder eine Absage . Kinderzimmer ist zu eng . Kind muss in Ruhe Hausaufgaben machen . Die Mutti schläft auf Couch wo ihr schon der Rücken schmerzt . Und die Couch ist auch schon hin . Nun möchte sie endlich Widerspruch einlegen sowieso zum Sozialgericht schreiben . Ist das richtig ?
    Liebe Grüße

    • Andrea

      Hallo Kerstin, bei mir ist es genauso. Meine Wohnung hat 48 Quadratmeter, ich schlafe, kann es nicht mehr schlafen nennen, auf der Couch und meine 17 Jahre alte Tochter in dem anderen Zimmer, eigentlich Schlafzimmer. Habe eine Wohnung gefunden, die preislich unter dieser hier liegt, auch die Bruttokaltmiete ist geringer und noch unter dem was als angemessen gilt, trotzdem dem Ablehnung erhalten! 🤔 Auch meine angebrachten Gründe wurden abgeschmettert!

  • Johannes

    Hallo,

    Wie soll man ein Mietangebot annehmen können, wenn vorher immer eine mehrwöchige Genehmigungsphase erforderlich ist, mit Antrag auf Umzug, Ablehnung, Widerspruch etc. ? Bis dahin hat der Vermieter doch längst andere Mieter gefunden, die nicht so einen Aufwand betreiben müssen, bevor sie eine Zusage geben können.
    Wie kann man sich bei einem in der Regel immer zeitlich befristeten, und als ALGII-Empfänger ohnehin seltenen Mietangebot anders Verhalten, als trotzdem das Angebot anzunehmen und umzuziehen?
    Bis der ganze Verwaltungsaufwand erledigt ist, und man dann endlich eine Genehmigung bekommt, ist die Wohnung längst an jemand anderes Vergeben…

    • Müller

      Marlis Ich war heute auf dem Amt ,und mir wurde die Wohnung von 46qm 420€ Nebenkosten enthalten abgelehnt .Ich werde 65Jahre und fühle mich unmündig.Habe in der neuen Wohnung eine Dusche da ich Probleme habe in der alten Wohnung in und aus Wanne zu steigen wegen schwerer Artrose.Ist das noch normal. Diese wäre 60€zu teuer.Da ich einen Nebenjob habe zusätzlich zur Grundsicherung da ich Erwerbsminderung drehte bekomme zahle ich das selber.kann mir jemand einen Rat geben was ich da tun kann.Dankeeeee

  • Kristin

    Eine Freundin möchte umziehen da in dem jetzigen Hausaufgang gegen sie und die Kinder gemobbt wird. Was sie psychisch so fertig macht das Arbeitsaufnahme grad kein Thema ist. Für das Jobcenter jedoch kein ausreichender Grund das zu genehmigen….

  • Jasmin

    Bringt durch Schimmel und ratten im Haus musste ich mit meiner Tochter und meinem enkel umziehen. Da meine Tochter keine eigene Wohnung gefunden hat ist sie erst einmal bei mir eingezogen(2 Zimmer). Nun hat sie endlich eine Wohnung gefunden bei mir im Haus. Leider zu teuer. Sie soll mit ihrem Sohn aber laut jugendaamt in meiner Nähe bleiben. Dies liegt dem Jobcenter schriftlich vor. Es wurde jedoch abgelehnt. Das Jobcenter wollte den Mietvertrag haben um neu zu berechnen aber es passiert seitdem nichts. Auch bekommt sie keine Möbel genehmigt obwohl wird durch die Umstände alles verloren haben

  • Tina

    Hallo,

    meine Mutter muss aus gesundheitlichen Gründen dringend ins Erdgeschoss oder maximal in die erste Etage ziehen.
    Nach längerer Suche haben wir eine Wohnung gefunden, bei der alles passt,
    Sie ist öffentlich gefördert und liegt weit unter der Maximalgrenze die das Jobcenter an Miete bezahlt.
    Der Haken an der Sache war:es geht um eine Staffelmiete,bei der bis zum Jahr 2026 die Miete um 1,5% jährlich steigt.
    Umgerechnet sind das ca. 3€ jährlich und selbst im Jahr 2026 wäre die Miete noch im Rahmen.
    Beim Jobcenter wurde uns also gesagt,dass der Vermieter eine Bescheinigung über die Staffelung aufstellen sollte,in der hervorgeht,das die Miete 415,50 nicht übersteigen würde.
    Als wir das einreichten,sagte man uns,dass in der Bescheinigung aber nicht ersichtlich wäre,ob sich die Kosten auch nach der Beendigung der Staffelmiete erhöhen würden.
    Der Vermieter will und kann das nicht bescheinigen.Auch sagte er,dass im Gebäude einige Bezieher vom ALG2 wären und das hätte bisher bei den gleichen Voraussetzungen nie Probleme gegeben.
    Das Jobcenter teilte uns mündlich mit,dass der Antrag für diese Wohnung gerne gestellt werden könnte,aber sowieso abgelehnt wird.
    Im Grunde genommen müsste dann ja jeder Vermieter eine Garantie dafür geben,dass die Mieten nicht steigen würden und wer macht das schon?
    Was können wir tun und ist der Einwand vom Jobcenter so gerechtfertigt?

    Danke schon mal und liebe Grüße

  • Petra B.

    Ich habe eine Frage kann man wenn man in einer anderen Stadt gezogen ist jobcenter die Papiere zum anderen jobcenter schicken das sie es übernehmen oder muss man alles neu machen

  • Klaus S.

    Klaus_S
    der Bezug in einer neue Wohnung wegen Kündigung wurde genehmigt. Die Umzugskosten in Höhe von 400 Euro (man glaubt es nicht) wurden komplett abgelehnt weil das Amt in erster Linie auf die Hilfe zur Selbsthilfe setzt. Da ich Bandscheibenvorfälle habe und keine Bekannten habe, die mir beim Umzug helfen war ich auf eine Umzugsfirma mit LKW angewiesen. Aussenstehende fanden die Kosten für drei Männer und einen LKW sensationell günstig. Das Jobcenter meint allerdings ich hätte drei Angebote nur für einen Sprinter LKW einreichen müssen. Ich musste mich aber in der Woche vor dem Umzug schnell für ein Angebot entscheiden, da mir für den Umzug nur der Tag der Wohnungsübergabe genehmigt wurde. Ich habe mir hierfür aus Grund der Zeitnot 400 Euro geliehen und konnte nicht auf die 4-Wöchige Genehmigungsphase des Jobcenters warten, auch weil sich die Kündigungsfrist des Vormieters auf 2 Monate verkürzte. Da ich angeblich eigenmächtig handelte werden jetzt alle Umzugskosten abgelehnt.
    Ich halte dieses Verhalten für schikanös und unmenschlich auch vor dem Hintergrund der anderen Kommentare, die ich hier gelesen habe.

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