Haushaltsgemeinschaft: Dein Geld, mein Geld, unser Geld

Kurze Zusammenfassung zur Haushaltsgemeinschaft

  1. Zu einer Haushaltsgemeinschaft zählen verwandte und verschwägerte Personen, die zusammenleben und den Haushalt gemeinsam führen.
  2. Das Einkommen und Vermögen der erwerbstätigen Mitglieder wird auf den Regelsatz des Hartz-4-Empfängers angerechnet.
  3. Das Jobcenter ist in der Pflicht, nachzuweisen, dass es sich um eine gemeinsame Haushaltsführung handelt.

Arbeitslosengeld-2-Empfänger wohnen in vielen Fällen mit anderen Personen zusammen in einer Gemeinschaft. Je nachdem, in welcher Beziehung die gemeinsam lebenden Personen zueinander stehen, kann das Zusammenleben Auswirkungen auf die Leistungen haben, die das Jobcenter genehmigt.


Was ist eine Haushaltsgemeinschaft nach dem SGB II?

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht aus verwandten oder verschwägerten Personen, die gemeinsam leben und wirtschaften.

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht aus verwandten oder verschwägerten Personen, die gemeinsam leben und wirtschaften.

Eine sogenannte Haushaltsgemeinschaft besteht per Definition, wenn Personen, die miteinander verwandt oder verschwägert sind, gemeinsam leben und wirtschaften. In diesem Fall herrscht die Vermutung, dass sich die Mitglieder dieser Haushaltsgemeinschaft auch gegenseitig finanziell unterstützen. Jeweils gemessen am Einkommen und Vermögen der Verwandten oder Schwäger kann eine solche Lebensgemeinschaft den Bedarf der einzelnen Mitglieder decken. Dies stellt die Bedarfsdeckungsvermutung durch das Jobcenter dar, die von einem gemeinsamen Wirtschaften ausgeht. Dies bedeutet, dass die Mitglieder ihren Haushalt gemeinsam führen, sich also Räume, Kosten und Einkäufe teilen.

Im Gegensatz zum Gesetz über die Sozialhilfe im Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) enthält das SGB II, das die Grundsicherung thematisiert, für den Begriff der Haushaltsgemeinschaft keine genaue Definition. Auch die Sozialhilfe-Leistungen werden gemessen am erbrachten Einkommen weiterer Haushaltsgemeinschaftsmitglieder.

Haushaltsgemeinschaft, Bedarfsgemeinschaft und Wohngemeinschaft

Kinder bilden mit ihren Eltern erst eine Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-4 ab beziehungsweise über 25 Jahren.

Kinder bilden mit ihren Eltern erst eine Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-4 ab beziehungsweise über 25 Jahren.

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht, wenn Verwandte oder Verschwägerte gemeinsam leben und wirtschaften, also einen gemeinsamen Haushalt führen. Doch es gibt daneben auch noch weitere Formen des Zusammenlebens, die Auswirkungen auf eventuelle Hartz-4-Bezüge haben können. Was ist beispielsweise der Unterschied zwischen einer Bedarfsgemeinschaft und einer Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-IV-Bezug?

Eine Bedarfsgemeinschaft besteht bei einem oder mehreren zusammenlebenden Personen, von denen mindestens eine erwerbsfähig und leistungsberechtigt in Bezug auf die Grundsicherung für Arbeitssuchende ist; also einen Hartz-4-Anspruch hat. Zur Bedarfsgemeinschaft, gegenteilig zur Haushaltsgemeinschaft, gehören Ehepartner, Partner einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, eingetragene Lebenspartner und unverheiratete Kinder unter 25.

Unter den Begriff der Bedarfsgemeinschaft fallen nicht: Kinder, die ihren Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen erzielen oder über 25 Jahre alt sind, verheiratete Kinder und dauernd getrennt lebende Partner. Bei Hartz 4 bildet eine Haushaltsgemeinschaft mit den Eltern, wer über 25 beziehungsweise genau 25 Jahre alt ist.

Eine Wohngemeinschaft bezeichnet in der Regel den Umstand, dass Personen zwar gemeinsam leben aber nicht wirtschaften. In diesem Fall kann keine Vermutung für ein gegenseitiges finanzielles Aufkommen bestehen und der Regelsatz des ALG-2-Empfängers bleibt unberührt.

Wie wirkt sich die Haushaltsgemeinschaft auf den Regelsatz aus?

Obschon das SGB II keine Definition für eine Haushaltsgemeinschaft bei ALG-2-Bezug liefert, erklärt es die Erwartung, dass in ihr lebende Personen füreinander aufkommen und sich gegenseitig Unterhalt leisten, insofern ihr eigenes Einkommen dies zulässt. Von dieser Vermutung ausgehend, bezieht das Jobcenter dann das Einkommen und Vermögen aller Haushaltsmitglieder in die Berechnung des Regelsatzes des Antragstellers mit ein. Wird eine Haushaltsgemeinschaft durch das Jobcenter festgestellt, können Kürzungen des Regelsatzes eintreten.

Durch die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft kann der ALG-2-Regelsatz gesenkt werden.

Durch die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft kann der ALG-2-Regelsatz gesenkt werden.

Damit es nicht zur Anrechnung auf den Regelsatz und dessen Kürzung kommt, muss der Antragsteller nachweisen, dass er keine Unterstützung durch die anderen Mitglieder erhält. Als Beweise hierzu können dienen: eine eigene Kontoführung, ein eigener Mietvertrag und eine eidesstattliche Erklärung der betroffenen Personen. Dies wird beim Hartz-4-Antrag in der Anlage „HG“ dem Jobcenter mitgeteilt.

Innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft gibt es bestimmte Freibeträge. Erst wenn das Einkommen der Verwandten diese übersteigt, ist es anrechnungsfähig. Der Umfang der Leistungen richtet sich dann nach dem Eigenbedarf des Antragstellers sowie der weiteren Personen, die Unterhalt leisten sollen. Deren Lebenshaltungsniveau muss aber auch weiterhin deutlich über den Hartz-4-Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts liegen. Bei einer Hartz-4-Haushaltsgemeinschaft werden Miete, Heizkosten und sonstige Lebenshaltungskosten angerechnet.

Der Grundfreibetrag beim Vermögen liegt bei 150 Euro je vollendetem Lebensjahr. Zusätzlich behält der Unterhaltszahler einen Selbstbehalt, der sich aus dem doppelten Regelsatz – also 409 Euro x 2 = 818 Euro (Stand August 2017) – sowie den anteiligen Kosten für Miete und Heizung ergibt. Dazu kommen noch 50 Prozent der bereinigten Einnahmen, die die 818 Euro übersteigen.

Lässt sich die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft widerlegen?

Dadurch, dass das Sozialgesetzbuch II zur Grundsicherung für Arbeitssuchende keine exakte Definition einer Haushaltsgemeinschaft liefert, existiert hier eine Regelungslücke. In vielen Fällen wissen weder Jobcenter noch die Antragsteller, unter welchen Vorrausetzungen genau eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt. Es wird also meist im Einzelfall entschieden.

Eine Haushaltsgemeinschaft muss vom Jobcenter nachgewiesen werden, bevor es fremde Einkünfte anrechnen darf.

Eine Haushaltsgemeinschaft muss vom Jobcenter nachgewiesen werden, bevor es fremde Einkünfte anrechnen darf.

Das Jobcenter muss nachweisen, dass eine Wirtschaftsgemeinschaft besteht, bevor es die Offenlegung der Einkommensverhältnisse der Verwandten beziehungsweise Schwäger fordern darf. Erst dann ist eine Anrechnung auf den Regelsatz des Antragstellers zulässig.

Lediglich das Zusammenwohnen und die gemeinsame Nutzung von bestimmten Räumen ist kein ausreichender Vermutungsgrund. Ebenso Fälle von Einmalzahlungen oder Hilfen in finanziellen Notlagen bedeuten nicht, dass zusammen gewirtschaftet wird. Liegt eine fehlerhafte oder unzureichende Vermutung auf eine Haushaltsgemeinschaft vor und führt diese zu einer Senkung des Regelsatzes, sollte Widerspruch eingelegt werden.

Ggf. können separate Haushaltsbücher als Beweis gegen entsprechende Vermutungen des Jobcenters sprechen und so Nachteile innerhalb von WG & Co. vermeiden. Wie Sie ein Haushaltsbuch führen, können Sie z. B. auf www.geldverstehen.de prüfen.

Bildnachweise: fotolia.com/Monkey Business, istockphoto.com/viki2win, fotolia.com/ Harald07, istockphoto.com/lavralavaga

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92 Kommentare

  • Christa K.

    Guten Tag…Ich bekomme vom Amt 114.-Euro zum Leben…War Selbständig und bin jetzt in Insolvenz. …Bin seid 2015 von meinem Mann getrennt und wohne mit ihm in der gemeinsamen Wohnung…..Er hat bis dato die Miete alleine bezahlt 570.- Euro und ich habe von meinem Geschäft gelebt…Ich habe ein Zimmer und er auch….Ich musste jetzt zum Amt gehen um Geld zu bekommen…Mein Mann ist Rentner und bekommt 1200.-Rente….Dadurch wird die Hälfte angerechnet und ich bekomme nur 114.- Euro habe auch einen Widerspruch eingelegt. .
    .Ist das richtig das die Hälfte angerechnet wird er zahlt mir ja keinen Unterhalt dann hätte er ja auch nicht viel zum Leben…Was soll ich machen jeder bekommt den Regelsatz von 416. Und ich ?? davon kann doch keiner Leben …von 114.-Euro … Vielleicht weiß einer mir zu helfen. .Ich warte auf Antwort LG. Im voraus Dankeschön

    • hartz4.de

      Hallo Christa,

      wenn Sie von Ihrem Mann getrennt sind, sollten Sie dies dem Jobcenter mitteilen. Nur so kann eine Wohngemeinschaft statt einer Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt werden. Nachweise über ein getrenntes Einkommen und Vermögen sowie getrennte Schlafzimmer und Lebensmittel sind sinnvoll.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Christa K.

    Ich bin es nochmal. Ch.K.
    .Ich konnte mir keine Wohnung leisten und eine Scheidung auch nicht ..Mein Geschäft hat nicht soviel abgeworfen deswegen haben wir uns so geeinigt ich bin 64Jahr und mein Mann 68

  • sbobet

    Das ist ja mal ein informativer, sorgfältig mit Liebe zum Detail geschriebener Artikel. Vielen Dank! 🙂

  • Sabrina M.

    Hallo und guten Abend,

    mein Sohn 26, wird am 12.02. aus der Haft entlassen. Anfangs wird er bei mir wohnen und nun meine Frage: steht ihm harz4 zu oder sonst irgendeine Unterstützung?
    Für eine baldige Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Sabrina M.

    • hartz4.de

      Hallo Sabrina,

      ob er einen Anspruch auf Hartz 4 hat, muss per Antrag überprüft werden. Hat er allerdings kein Einkommen und wird von Ihnen nicht finanziell unterstützt, dann könnte ein Anspruch auf Hartz 4 bestehen.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • luci

    Hallo ich hab da eine Frage und zwar müssen nein Freund und ich aus unsere aktuellen Wohnung ausziehen und zu meiner Mutter ziehen. Ich bekomme im aktuellen Ort ALG 2 weil wir noch als haushaltsgemeinschaft gelten bis Oktober. Jetzt ist die Frage bekomme ich ALG 2 auch im neuen ort oder werden mein Freund und ich sofort als bedarfsgemeinschaft gelten obwohl wir bei meiner Mutter wohnen und einfach sehr viele Schulden abzubezahlen haben, er bezieht derweil ALG 1, und ich würde es einfach unfair finden kein Geld für mich selber zu bekommen, da ich auch an psychische Krankheiten leide.

    • hartz4.de

      Hallo luci,

      es handelt sich dabei um eine Einzelfallentscheidungen. Wenden Sie sich an das zuständige Jobcenter.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Sanne K.

    Mein Sohn und ich leben in dem von mir gemieteten Haus, er hat seit 3 Jahren einen Untermietvertrag. Nun hat er leider imMoment nuir eine Teilzeitarbeitsstelle, er verdient gerade mal 620,00 Euro. Nach Abzug von Miete, Fahrtkosten und Gewerkschaft hat er noch 180,00 Euro zum Leben und möchte aufstocken.
    Muss ich mein Einkommen ebenfalls offen legen? Er ist 25 Jahre und das Haus habe ich nach der Scheidung nur behalten können, da mein Sohn mir Miete gezahlt hat.

    • hartz4.de

      Hallo Sanne,

      aufgrund des Alters Ihres Sohnes, ist nicht davon auszugehen, dass Sie beide eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Daher ist Ihr Einkommen nicht relevant.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Richard

    Ich bin 33 Jahre under lebe mit meiner Mutter und meinen beiden Gewschwistern zusammen! Ich bekomme Hartz 4 und ein viertel der Miete word gezahlt! Meine Schwestern sind 23 und die Anders bald 25! Alle arbeiten ausser Ich! Jetzt will das Job Center das ich die Lohnauskünfte meiner bald 25 jährigen schwester rausgebe! Was hat das fur Folgen?

    • hartz4.de

      Hallo Richard,

      die Folgen hängen davon ab, wie hoch das Einkommen ausfällt und können daher nicht pauschal angegeben werden.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Karin

    Mein sohn bekommt hartz4 er hat jetzt für seine Tochter das alleinige sorgerecht bekommen er wohnt mit dem Kind in meiner Wohnung wir wollen ihr ein Kinderzimmer einrichten aber leider fehlen uns die Mittel dazu kann er eine erstausstatung beantragen Bein jobcenter?

  • Samia

    Ich möchte einen Antrag auf ALG II stellen, da ich meinen Job verloren habe und daher zurück ins Haus meines Vaters zurück bin. (Ich erfülle die Bedingungen für ALG I nicht). Ich bewohne einen extra Raum mit eigenem Badezimmer der duch drei Stockwerke von der Wohnung meines Vaters getrennt ist, die Küche wird zusammen genutzt. Ich bin bereits 29 Jahre alt und wirtschafte auch alleine, das heißt getrennte Kontoführung, getrennte Haushaltsführung (Einkaufen, Kochen, wäsche Waschen ect.). Nun meinte die Dame vom Jobcenter allerdings, ich müsse einen Einkommensnachweis meines Vaters bringen, da er mich finanziell unterstützt, indem er mich umsonst bei sich wohnen lässt und somit eine Haushaltsgemeinschaft bestünde. Kann ich auch wiedersprechen oder muss der Einkommensnachweis erbracht werden? Was ist wenn mein Vater sich weigert?

    Vielen Dank für Ihre Antwort, VLG Samia

    • hartz4.de

      Hallo Samia,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, dies kann nur ein Anwalt.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Fatih A

    Hallo ich hab auch eine Frage.
    Ich und meine Frau sind Hartz 4 Empfänger und meine Tochter ist 28 Jahre alt.

    Sie wird anfangen zu arbeiten und würde ca.1500€ verdienen.
    Meine Frage ist nun, wird ihr Einkommen auf unseren Hartz 4 angerechnet und wenn ja, in welcher Höhe?
    MfG
    Fatih A.

    • hartz4.de

      Hallo Fatih,

      da Ihre Tochter schon über 25 Jahre alt ist, zählt Sie in der Regel nicht mehr zu Ihrer Bedarfsgemeinschaft. Das heißt ihr Einkommen wird nicht auf die Leistungen von Ihnen angerechnet, sofern Sie belegen können, dass lediglich eine Wohngemeinschaft vorliegt.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Laura

    Hallo, ich brauche eure Hilfe!
    Und zwar:
    Der Onkel meines Mannes (Hartz 4-Empfänger) hat bis dato mit seiner Mutter (Rentnerin) in deren Elternhaus gelebt, jetzt hatte Sie jedoch einen Schlaganfall und wird ab sofort bei uns wohnen.
    Meine Frage jetzt:
    -Hat sein Onkel einen Anspruch auf Kostenübernahme von Wasser, Strom,Heizkosten?
    -Oder müssen wir von Ihm Miete verlangen damit er vom Amt was bekommt?

    Danke für eure Antworten

    • hartz4.de

      Hallo Laura,

      sofern kein Untermietvertrag vorliegt, übernimmt das Jobcenter in aller Regel keine Leistungen für Unterkunft und Heizung.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Lisa

    Hallo,
    Ich (28) ledig habe mein Studium ende August erfolgreich absolviert und bin seit dem auf Jobsuche. Derzeit lebe ich noch zusammen mit meiner Schwester (18 Studentin) mit meinen Eltern zusammen, doch werde von den Eltern nicht finanziell unterstützt. Anfang März habe ich den Antrag auf AG2 beantragt. Nun zu meiner Frage zum Antrag bezogen auf den Punkt Bedarfsgemeinschaft und Haushaltsgemeinschaft. Welche Gemeinschaft bezieht sich denn nun auf meinem Fall?

    • hartz4.de

      Hallo Lisa,

      laut Ihren Schilderungen sollte es sich um eine Haushaltsgemeinschaft handeln.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Aliana

    Hallo,

    ich bin 29 Jahre alt und wohne seit neulich bei meinen Eltern, die von der Grundsicherung leben. Ich habe neulich Arbeitslosengeld II beantragt und alle Unterlagen vollständig abgegeben, so weit alles in Ordnung. Bekomme ich 418€ im Monat oder 374€? Oder mehr als 418€, worin dann auch 1/3 der Miete enthalten ist, die ich dann meinen Eltern abgeben muss?

    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Aliana,

      die Höhe vom Arbeitslosengeld wird individuell berechnet, daher können wir Ihnen darüber keine Auskunft geben.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Karin S.

    Hallo,
    unser Sohn David ist 31 Jahre und macht eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Musikpädagogen, die jeden Monat 380 Eurokostet. Mein Mann ist seit Januar 2018 berentet aufgrund von Parkinson und wir haben noch2 Kinder von unseren 9 zuhause, die gerade ihre Schulabschlüsse machen. David war heute im JObcenter und ihm wurde gesagt, daß ihm Hartz 4 nicht zustehen würde, da er ja nicht dem Arbeitsamt zur Verfügung steht. Aber das geht doch gar nicht, da seine Ausbildung eine Vollzeitausbildung ist.Da wir nicht mehr für ihn verantwortlich sind, da er über 25 ist und die Rente meines Mannes nicht so hoch ist, verstehe ich nicht, wieso das Jobcenter keine weiteren Hilfen anbietet, wie z. B. Ausnahmefall/Sozialgeld, oder eben doch Hartz 4, da er über 31 kein Schülerbafög mehr bekommt, Was können wir tun, damit das Jobcenter einsichtig ist, daß David Lebensbeihilfe zusteht?

    • hartz4.de

      Hallo Karin,

      wenn das Jobcenter sagt, dass es nicht zuständig ist, kann das immer noch bedeuten, dass Ihr Sohn Anrecht auf Grundsicherung/Hilfe zum Lebensunterhalt hat. Dafür muss er sich ans zuständige Sozialamt wenden.

      Das Team von hartz4.de

  • Antonia M.

    hallo, liebes team
    ich bin geschieden und wohne mit meinem jüngsten, 14, zur miete.
    mein sohn, 28, war bisher ohne mein wissen, da wir keinen kontakt hatten, ofw.
    nun möchte er sich bei mir anmelden, was mit dem vermieter in ordnung geht.
    ich arbeite teilzeit. er arbeitet nicht, noch nicht.
    zur aufstockung bekomme ich H4.
    ist er dann eine eigene BG, oder wird er mit mir in einer BG geführt?
    LG antonia

    • hartz4.de

      Hallo Antonia,

      da es um Ihren Sohn, also einen direkten Verwandten, geht, wird das Amt in der Regel von einer Haushaltsgemeinschaft ausgehen.

      Das Team von hartz4.de

  • Mila

    Hallo, ich brauche sehr Ihre Hilfe.
    Ich bin Alleinerziehende und bekomme Leistungen vom Jobcenter. Ich wohne zusammen mit meiner 3-jährigen Tochter. Einmal kam einen Brief vom Jobcenter, dass ich für meine Tochter Wohngeld beantragen muss. Ich habe es gemacht. Seitdem kriegt meine Tochter gar nichts vom Jobcenter. Es wurde für die Kleine Gesamtbedarf berechnet und mit ihrem Einkommen komplett ausgeglichen. Meine ALG 2 wurde um die Rest Einkommen meiner Tochter gekürzt. Die bekommt Unterhalt vom Vater, Kindergeld und Wohngeld. Darf man dieses Einkommen von meiner Tochter von meiner ALG2 abziehen?
    Im voraus vielen Dank!
    LG Mila

  • Tina

    Hallo,
    Ich, weiblich 54 Jahre jung, bewohne eine Doppelhaushälfte, bin glücklich geschieden, arbeite in Teilzeit und versorge meine 82jährige Mutter in einer 60 km entfernten Stadt (deshalb nur Teilzeit) und zuzüglich Ehegattenunterhalt
    Mein Sohn, 25 Jahre, arbeitet mangels Mobilität zur Zeit nur Teilzeit, verdient 650€ netto, bewohnt in dem von mir gemietetem Haus 1 Zimmer, hat ein eigenes Bad, nutzt Küche, Flur und Abstellraum mit mir zusammen. Er hat seit 2014 (Ende seiner Lehrzeit und 1. Festanstellung befristet auf 2 Jahre) einen Untermietvertrag. Im Februar haben wir versucht, Alg II als Aufstocker für ihn zu beantragen, durch diverse Umstände seitens des zuständigen Jobcenters (Krankheit, Fortbildung und interne Pflichtveranstaltungen) konnte der Antrag nun endlich im April gestellt werden, sorgfältig mit Checkliste von Jobcentermitarbeiterin akribisch mit Nachweisen Lohn/Gehaltsabrechnung, Untermietvertrag usw. Bei der Antragsabgabe saß eine andere Mitarbeiterin des Jobcenters, die nun plötzlich auch noch den Originalmietvertrag von mir sowie eine Erlaubnis von meinem Vermieter bezüglich der Untervermietung haben möchte von meinem Sohn möchte..
    Meines Wissens hat das Jobcenter keinen Anspruch darauf, den Originalmietvertrag zu erhalten, denn der Untermietvertrag regelt ja die Vermietung an meinen Sohn. Die Erlaubnis zur Untervermietung hat auch beim Jobcenter nichts zu suchen, denn das ist eine rein privatrechtliche Vereinbarung zwischen dem Vermieter meinerseit und meiner Wenigkeit.
    Liege ich damit richtig?
    Tina

    • hartz4.de

      Hallo Tina,

      wenden Sie sich diesbezüglich am besten an einen Anwalt, da wir Ihnen keine individuelle Rechtsberatung geben dürfen.

      Das Team von hartz4.de

  • Claudia R.

    Hallo
    Meine Tochter(20) verfügt über soviel eigenes Einkommen,das sie alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen kann.Ich beziehe aufstockend Geld vom Jobcenter.Wir laufen unter einer Bedarfsgemeinschaft und ihr Gehalt wird bei mir und meinem Sohn(11)angerechnet voll angerechnet.Ich habe mal gehört,das Kinder nicht für ihre Eltern aufkommen müssen,wenn sie selber genug verdienen??

    • hartz4.de

      Hallo Claudia,

      genau, in § 7 Absatz 3 Satz 4 SGB II steht:

      “Zur Bedarfsgemeinschaft gehören die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.”

      Kinder, die Ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, gehören demnach in der Regel nicht zur Bedarfsgemeinschaft.

      Das Team von hartz4.de

  • Sara F.

    Hallo,

    ich habe auch eine Frage. Ich habe gerade mein Studium beendet und möchte – bis ich einen Job finde – Arbeitslosengeld II beantragen. Ich wohne aktuell wieder bei meinen Eltern (Eigentumswohnung), um mir Mietkosten zu sparen. Ich muss mich nur an den Kosten für das Essen beteiligen und zahle sonst alles weitere selbst (Klamotten und Anfahrten für Bewerbungsgespräche, Krankenversicherung, etc.). Ich habe heute meinen Antrag abgegeben und mir wurde gesagt, dass auch meine Eltern eine Anlage zum Vermögen und Einkommen ausfüllen müssen, da wir eine Haushaltsgemeinschaft bilden (obwohl ich 29 Jahre alt bin). Meine Eltern wollen das aber nicht und sagen, dass sie mich ja nicht finanziell unterstützen werden bis auf, dass ich eben umsonst bei ihnen leben darf. Stimmt es, was das Jobcenter und meine Eltern sagen?

    Danke und Grüße!

    • hartz4.de

      Hallo Sara,

      eine Bedarfsgemeinschaft ist nicht dasselbe wie eine Haushaltsgemeinschaft. Während eine Bedarfsgemeinschaft Kinder unter 25 einschließt, bilden Sie über 25 eine Haushaltsgemeinschaft mit Ihren Eltern.

      Das Team von hartz4.de

  • Isabell

    Hallo, mein Sohn ist 19 und ich (54) (ich war immer alleinerziehend) haben eine Bedarfsgemeinschaft gehabt, weil ich ja Hartz4 beziehe. Nun hat mein Sohn hinter meinem Rücken (wir verstehen uns gar nicht) beim Amt so was wie eine Haushaltsgemeinschaft beantragt und diese sogar durchgesetzt. Das Jobcenter, zahlt ihm nun seinen Beitrag aus und sogar noch die Hälfte der Miete. Mir wurden alle meine Zuschüsse gekürzt und ich soll ab sofort hinter meiner Miete herlaufen. Ich weis nicht was er für Lügen erzählt hat um das durchzusetzen. Das Jobcenter hat mich auch nichts gefragt, sondern einfach gekürzt und basta. Ich werde abgeschmettert mit den Worten das steht ihm zu. Ich bezahle für ihn ja auch noch Rheinbahn und Handy, und kann das jetzt gar nicht mehr leisten. Das Amt scheint zu denken, dass wir liebevoll uns das Geld wohl teilen, was nicht der Fall ist. Was für Rechte habe ich eigentlich, kann ich da was rückgängig machen, oder habe ich sogar die Möglichkeit ihn komplett aus der Bedarfgemeinschaft zu nehmen?

    • hartz4.de

      Hallo Isabell,

      wenden Sie sich diesbezüglich bitte an einen Anwalt, da wir Ihnen keine Rechtsberatung geben können.

      Das Team von hartz4.de

  • Hana S.

    Liebes Jobcenter-Team,
    ich bin 19 Jahre jung und beende im Sommer voraussichtlich das Abitur. Im Winter möchte ich gerne mit dem Studium anfangen (das steht aber noch nicht fest) und nebenbei habe ich eine super Arbeitsstelle gefunden. Meine Eltern, die Arbeitslosengeld beziehen meinten, dass ich mit meinem Einkommen für sie aufkommen muss und dass Ihnen vieles vom Arbeitsamt abgerechnet wird. Ich weiß nicht, was ich tun soll, weil ich erstmal noch vor habe bei meinen Eltern zu leben. Ich möchte mein eigenes Geld verdienen und dabei für niemanden aufkommen. Könnte man beim Jobcenter angeben, dass man im Haushalt wohnt, aber sich dessen nicht verantwortlich machen möchte auf Grund meines Alters und eines Einkommens von 800€? Mir ist bewusst, dass mir kein Kindergeld zusteht, das ist halb so wild. Es geht mir hauptsächlich um meine Ausgaben als Arbeiterin in einer Bedarfsgemeinschaft, weil ich sozusagen für meine Eltern aufkommen muss.

    Ich hoffe auf schnelle Antwort und gute Tipps, wie ich diesem entgegen kommen kann.

    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Hana,

      in Deutschland besteht in der Regel keine Haftungs- bzw. Unterhaltspflicht der Kinder für Ihre Eltern. Berufstätige Kinder sind nach Paragraph 7 Absatz 4 SGB II nicht als Teil der Bedarfsgemeinschaft zu sehen. Sie müssen also im Normalfall nicht davon ausgehen, dass das Arbeitslosengeld Ihrer Eltern gekürzt wird.

      Allerdings ist dies in einigen Fällen doch vorgekommen. Deshalb raten wir im Zweifelsfall, einen Anwalt zu konsultieren.

      Das Team von hartz4.de

    • icke

      Hi, es wird um Ihren zu zahlenden Mietanteil gekürzt!!! Warum sollte das Amt Ihre miete bezahlen?
      M.f.G.

  • Dani

    Hallo,
    Ich wohne mit einer Freundin zusammen sie hat einen Sohn. Wir beide beziehen alg 2. Meine Frage ist darf man mir mein mietanteil jetzt kürzen? Weil ihr Sohn jetzt bei uns wohnt.

    • hartz4.de

      Hallo Dani,

      wenn Sie mit Ihrer Freundin zusammen wohnen und im gemeinsamen Haushalt ein Kind versorgen, kann das Amt in der Regel nach Art. 7 Absatz 3a SGB II von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen und Ihre Bezüge auch entsprechend berechnen.

      Das Team von hartz4.de

  • Gerda N.

    Hallo,

    mein Sohn ist 30 Jahre alt, Hartz IV-Empfänger und möchte vorübergehend wieder in meine Wohnung mit einziehen.
    Wir möchten eine WG eingehen, jedoch willigt der Vermieter nicht in einen Untermietvertrag ein.
    Ich beziehe festes Gehalt.
    Können wir trotzdem eine WG beim Amt angeben bzw. muss ich mein Einkommen offenlegen? Und kann der Vermieter unbegründet die Untervermietung ablehnen?
    Müssen wir in diesem Fall dann eine Haushaltsgemeinschaft beim Jobcenter angeben?
    Die Kosten sollen auf jeden Fall getrennt werden.

    Schöne Grüße
    Gerda

    • hartz4.de

      Hallo Gerda,

      Sie müssen damit rechnen, dass das Jobcenter Sie als Haushaltsgemeinschaft ansieht und Ihr Einkommen in die Berechnung des Regelsatzes Ihres Sohnes mit einbezieht. Zur zweiten Frage: Nach § 553 BGB haben Sie einen gesetzlichen Anspruch darauf, einen Teil Ihrer Wohnung unterzuvermieten. Ablehnen kann der Vermieter eine Teiluntervermietung in der Regel nur, wenn Sie kein berechtigtes Interesse geltend machen können, wenn das berechtigte Interesse bei Abschluss des Mietvertrages bereits vorgelegen hat oder wenn es Gründe dafür gibt, dass speziell der Einzug Ihres Sohnes nicht zumutbar wäre.

      Für die Untervermietung der gesamten Wohnung gelten andere Regeln.

      Das Team von hartz4.de

  • V. R.

    Hallo. Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Lage. Mein Lebenspartner und ich wohnen im Juli 2018 ein Jahr lang zusammen in unserer Wohnung. Ich beziehen ALG ||, mein Freund hat ein festes Einkommen als Angestellter. Obwohl wir getrennte wirtschaftliche Verhältnisse haben, jeder hat sein eigenes Konto, jeder hat seine eigenen Rechnungen zu zahlen und Einkauf findet auch getrennt statt. Muss ich für den Juli einen Weiterbewilligungsantrag stellen. Leider bin ich mir nicht sicher, als was. Als Bedarfsgemeinschaft oder Wohngemeinschaft. Er hat zwar ein festes Einkommen, das reicht aber gerade so für ihn aus, da er sehr viele Rechnungen zahlen muss. Als was gebe ich uns denn nun an? In einem online Hartz|V-Rechner habe ich mir bereits ausgerechnet, das ich dann nur noch 48 Euro im Monat erhalten würde und spätestens dann ist das Zusammenleben beendet, denn dann können wir uns auch keine Miete mehr leisten.

    Vielen Dank für die Hilfe
    Und beste Grüße

    • hartz4.de

      Hallo V. R.,

      in der Regel gelten Partner, die länger als ein Jahr zusammenwohnen, als Bedarfsgemeinschaft. Sie können über Ihr Anliegen mit einem Sachbearbeiter sprechen und im Zweifelsfall auch Rechtsberatung beim Anwalt suchen, die wir Ihnen leider nicht geben können.

      Das Team von hartz4.de

  • Sven

    Hallo,
    Eine Frage zur Berechnung in einer Haushaltsgemeinschaft.

    Einkommen Kind Unter 25
    Netto: 1229 Euro
    Bereinigtes Einkommen: 925 Euro

    -> Die Berechnung Stand August 2017 würde doch wie folgt aussehen:
    -> 2 x 327 Euro + Miete (171 Euro) = 825 Euro
    -> Bereinigtes Einkommen – (minus) 825 Euro = 100 Euro , hiervon 50% = 50 Euro

    Frage:
    Verstehe ich die Rechnung richtig: 50 Euro wären anzurechnen und in die Haushaltsgemeinschaft zu verteilen?

    Außeracht ob eine Haushaltsgemeinschaft besteht/rechtens ist,, lediglich ob ich den Absatz aus dem Artikel richtig verstehe und berechne.

    Danke euch im Voraus.

    „Der Grundfreibetrag beim Vermögen liegt bei 150 Euro je vollendetem Lebensjahr. Zusätzlich behält der Unterhaltszahler einen Selbstbehalt, der sich aus dem doppelten Regelsatz – also 409 Euro x 2 = 818 Euro (Stand August 2017) – sowie den anteiligen Kosten für Miete und Heizung ergibt. Dazu kommen noch 50 Prozent der bereinigten Einnahmen, die die 818 Euro übersteigen.“

    • hartz4.de

      Hallo Sven,

      an sich scheint die Rechnung richtig. Allerdings gilt der Selbstbehalt für den Unterhaltszahler, nicht für das Kind unter 25. Kinder sind Ihren Eltern gegenüber in der Regel nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.

      Das Team von hartz4.de

  • Julia

    Hallo liebes Team,

    mein Partner (über 25 Jahre) ist bis vor kurzem noch Beamter auf Lebzeit gewesen. Seit kurzem ist er arbeitslos und musste wieder zu seiner Mutter ziehen. Diese unterstützt ihn finanziell nicht sondern lässt ihn “kostenlos” bei sich wohnen, Essen etc kauft er für sich selbst, Seine Rechnungen zahlt er natürlich auch selbst. Wird das Einkommen der Mutter mit einbezogen bei der Berechnung von Hartz4? Und wie wäre der Sachverhalt, wenn er Miete an sie zahlen würde und Sie ihn nicht kostenlos bei sich wohnen lassen würde?

    Liebe Grüße und Danke für die Hilfe im Voraus.

    • hartz4.de

      Hallo Julia,

      bei Kindern über 25 Jahren wird in der Regel von einer Haushaltsgemeinschaft ausgegangen. Insofern muss Ihr Partner damit rechnen, dass das Einkommen der Mutter angerechnet wird.

      Das Team von hartz4.de

  • Sarah

    Hallo,
    mein Freund und ich leben derzeit auf Probe, ich bekomme vollen regelsatz und die Hälfte der miete. Er geht voll arbeiten.
    Unser Probejahr endet eigentlich diesen Monat, habe aber einen Bescheid der bis Dezember 2018 läuft. Zudem bin ich jetzt schwanger. Muss ich das Amt darauf hinweisen, dass wir ab sofort eine BG bilden oder melden die sich alleine? Von der Schwangerschaft wissen Sie noch nichts. Könnten wir trotz Gemeinsamen Kind weiterhin als HG laufen, wenn wir nachweisen, dass wir getrennt sind, aber dem Kind zu liebe uns weiterhin eine Wohnung teilen?

    Vielen Dank im Voraus

    • hartz4.de

      Hallo Sarah,

      Sie können auf ein Bescheid des Amtes warten. Allerdings riskieren Sie dann eine Rückforderung oder vorübergehend noch stärkere Kürzungen, wenn das Jobcenter seine Mehrzahlungen wieder beansprucht.

      Das Team von hartz4.de

  • Julia

    Hallo,
    Ich bin 24 und teile mir mit einer Freundin (25) eine 3-Zimmer-Wohnung. Ich war bis vor ein paar Wochen in Teilzeit angestellt und Studentin. Leider habe ich aus diversen Gründen sowohl mein Studium abbrechen müssen, als auch meinen Job verloren.
    Nun habe ich mich vor kurzem arbeitssuchend gemeldet und möchte auch Harzt IV beantragen.
    Meine Frage an dieser Stelle ist: Inwiefern werden meine Mitbewohnerin und ihre Einnahmen bei der Berechnung miteinbezogen, wenn überhaupt, da es sich ja lediglich um eine Wohngemeinschaft handelt?

    • hartz4.de

      Hallo Julia,

      erklären Sie dem zuständigen Sachbearbeiter die Situation. Durch Kontoauszüge und dergleichen können Sie darlegen, dass eine getrennte Haushaltsführung vorliegt.

      Das Team von hartz4.de

  • Inayat

    Hallo,

    Ich wohne mit meinem Mann und 2 Kinder zusammen. Ich bekomme von das jobcenter für jedes kind 118 Euro und darauf bekomme ich auch Kindergeld. Mein Mann hat bissher immer die hälfte von diesen beträgen erhalten, doch er schickt das Geld ins ausland. Oder nutzt es für sich selber wie fahrschule, sport, etc.

    Ich kaufe für die Kinder alles was die brauchen. Und wir haben ständigen streit darüber. Sagen Sie mir bitte wofür diese beträge bezahlt werden, und wer ein Recht auf dieses Geld hat?

    Vielen Dank

    • hartz4.de

      Hallo,

      das Kindergeld soll sicherstellen, dass die Bedarfe der Kinder gedeckt sind.

      Das Team von hartz4.de

  • Unbekannt

    Hallo ,
    Ich habe Hartz 4 beantragt zum ersten mal und bin 26 Jahre lebe noch mit meiner Mutter und meinem Bruder gemeinsam. Die Dame beim Amt hat mich als Bedarfsgemeinschaft eingetragen? Sollte es heißen das ich jetzt nur 416 kriege ? Obwohl ich mit die Miete zahlen müsste ? Das wäre nicht fair da die Miete 985 Euro ist und ich müsste dann 250 meiner Mutter geben .

    • hartz4.de

      Hallo,

      als über 25-Jähriger, der mit seinen Eltern lebt, werden Sie in der Regel als Teil der Haushaltsgemeinschaft geführt. Es wird also angenommen, dass Ihre Gemeinschaft füreinander einsteht. Wie viel an Bezügen Ihnen zusteht, hängt also vor allem vom Einkommen der anderen Mitgliedern ab.

      Das Team von hartz4.de

  • Sandra

    Meine Tochter hat ausgelernt ist jetzt 20. Da sie komplett allein wirtschaftet, oft tagelang gar nicht zu Hause ist und wir nicht zusammen wirtschaften habe ich eine Erklärung an das jobcenter gestand wo wir beide bestätigen das wir uns finanziell nicht unterstützen und meiner Tochter sich weigert weiterhin Harz 4 zu beziehen. Nun kam Post, ich soll ihre Einkünfte offenlegen, am schlimmsten ist das sie dazu eine Einkommensbesätigung mit zig Fragen von ihren Arbeitgeber ausfüllen lassen soll. Sie weigert sich, das ist ihr peinlich vor den Kollegen. Dazu steht im Bescheid das meine Tochter auf Leistungen verzichtet. Und dann wieder das ihr Gehalt auf den Rest der Bg angerechnet werden soll. Kann ich dagegen Wiederspruch einlegen und muß meine Tochter ihren Arbeitgeber diese Bescheinigung ausfüllen lassen?

    • hartz4.de

      Hallo Sandra,

      generell handelt es sich bei einem solchen Formular um personenbezogene Daten, die im Betrieb diskret behandelt werden müssten. Wenn Ihre Tochter trotzdem befürchtet, dass es für sie unangenehm werden könnte, empfehlen wir Ihnen, mit Ihrer Tochter eine zwischenmenschliche Lösung zu finden.

      Beim Jobcenter können Sie Widerspruch einlegen, woraufhin der Bescheid erneut geprüft wird. Im Zweifelsfall können Sie auch einen Anwalt zu Raten ziehen, der Ihnen Ihre rechtlichen Optionen offenlegen kann.

      Das Team von hartz4.de

  • Doni

    Mein Sohn ist 18 Jahre und wird jetzt eine Ausbildung beginnen. Er lebt bei seiner Mutter und diese bekommt eine Aufstockung über das Jobcenter, da diese nur eine 20 Std. Stelle hat und selbst mit dem von mir bis jetzt gezahlten Unterhalt für meinen Sohn liegt sie noch unter dem Regelsatz.

    Wird die AUsbildungsvergütung nun bei der Bedarfsberechnung mit einbezogen und wie verhält es sich, wenn seine Mutter mal wieder ihren Job verliert? Das kommt häufiger vor!

    Muss er dann für den Unterhalt seiner Mutter sorgen und wird sein Geld dann komplett angerechnet? Bis auf den Freibetrag von 90,-?

    • hartz4.de

      Hallo Doni,

      in Deutschland “haften” Kinder nicht für ihre Eltern. Das heißt auch, dass ein Kind, das seinen Lebensunterhalt selbst finanziert, nicht mehr Teil der Bedarfsgemeinschaft im Haushalt der Eltern ist. Dementsprechend werden seine Einnahmen in der Regel nicht auf die Bezüge der Mutter angerechnet.

      Das Team von hartz4.de

  • Sabine

    Hallo
    Ich bin Vollzeit berufstätig (Schicht Dienst) ich werde den Vater meiner 7 jährigen Tochter (wird bald aus haft entlassen) aufnehmen. Damit er sich in ruhe eine Wohnung suchen kann..Er wird sich um die lüdde kümmern.damit ich meinen Job nachgehen kann… wir sind seid sieben Jahren getrennt.. ich bin nicht bereit ihm finanziell zu unterstützen. Da ich alles komplett alleine bezahle für die lüdde, und mich….Miete 600€ Strom,schulgeld etc…..allerdings haben wir nur eine 2 Zimmer Wohnung. Also keine eigenen räume.. steht ihm Harz 4 zu?

    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Sabine,

      da Sie mit Ihrer gemeinsamen Tochter zusammen im Haushalt wohnen werde, wird das Amt in der Regel von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen. Das heißt, der Vater erhielte einen gekürzten Hartz-4-Satz von 374 € und Ihr Einkommen würde auf seine Bezüge angerechnet werden. Sind diese hoch genug, um den Lebensunterhalt für Sie alle zu sichern, wird ihm in der Regel kein Hartz 4 gewährt.

      Das Team von hartz4.de

  • loveto

    Guten Tag, vielen Dank für den tollen Beitrag. Ich wollte mich hinsichtlich eine Problematik informieren die eventuell bald eintreten könnte. Mein Vater wird bald Rente beziehen, die fällt leider ziemlich gering aus so das er zusätzlich durch den Staat unterstützt wird? Ich, über 25J wohne noch also bei meinen Vater(bzw. bei meiner Eltern, Mutter arbeitet nicht und bezieht auch kein Geld). Ich selbst bekomme mein eigenes Einkommen. Ich müsste also bei meinem Vater mich also nicht in seiner Bedarfsgemeinschaft eintragen sondern in einer Haushaltsgemeinschaft bzw. in meiner eigene Bedarfsgemeinschaft. Ich möchte vermeiden das mein Einkommen mitberechnet wird. Also die Idee war die bilden eine bedarfsgemeinschaft(mutter, vater) und ich bilde meinen eigenen bedarfsgemeinschaft, wohnen aber in eine gemeinsamen Wohnung. Ich müss aber irgendwo in dem Antrag was die ausfüllen müssen in nahen Zukunft auftauchen warscheinlich als untermieter oder so(bezahle zwar keine Miete). Klingt das verständlich?

    • hartz4.de

      Hallo Loveto,

      da Sie verwandt sind, wird das Jobcenter diese Regelung im Regelfall nicht akzeptieren.

      Das Team von hartz4.de

  • Ricardo

    Hallo

    Ich bin 28 Jahre und lebe aktuell wieder bei meinen Eltern aber bezahle alles selber. Sprich, Wäsche waschen, einkaufen (für mich) und auch Miete muss ich bezahlen also ein drittel davon.
    Ist es dann immer noch eine Haushaltsgemeinschaft oder in diesem Fall nicht, da wir uns nicht gegenseitig unterstützen?

  • Uwe K.

    Hallo zusammen,

    meine Frau und ich beziehen ALG II und kamen immer so gerade eben damit hin.
    Nun ist unsere 18 jährige Tochter (sie ist vor ca .10 Monaten ausgezogen) wieder zu uns zurück gekommen und hat selbst ein Baby bekommen. Soll heissen Tochter und Enkelkind wohne wieder bei uns. Das habe ich der ARGE gemeldet und jetzt bekamen wir einen Bescheid, der ca. 250€ niedriger ist als er vorher für meine Frau und mir ausgestellt wurde,
    Begründung: Es handele sich um eine “Haushaltsgemeinschaft in der meine Tochter und meine Enkelin erfasst sind. gem §7 Abs 3 SGB II”
    Meine Tochter verfügt über kein eigenes Einkommen. Es wird nur Kindergeld und Elterngeld gezahlt. Der Kindesvater hat sich “vom Acker gemacht” und zahlt keinerlei Unterhalt….
    Wie sollen wir jetzt verfahren?
    Soll (kann/darf) meine Tochter jetzt eigene Leistungen für sich und ihr Baby beantragen?
    Unsere Miete ist um 50% “verringert” worden. Würden wir das “Einkommen” meiner Tochter mit unseren jetzigen Abzügen verrechnen (uns fehlen 250 Euro plus 220 Euro angerechnete Miete), dann blieben für Tochter und Enkelin gerade einmal 30 Euro im Monat zum leben ?(!)
    Oder mache ich einen Denkfehler?
    VG Uwe K.

  • Anita

    Hallo,
    ich lebe mit meinen Söhnen im Augenblick in einer Bedarfsgemeinschaft. Ich erhalte eine Aufstockung und meine Söhne beginnen ab September eine Lehre. Das Lehrgeld nebst Kindergeld wird als Gesamteinkommen gerechnet – ist es sinnvoller auf eine Haushaltsgemeinschaft zu gehen?.
    Meine Kinder können nichts dafür das ich aus gesundheitlichen Gründen nicht voll erwerbstätig sein kein – Ich habe Fahrtkosten- Geld (Auszubildenden Abo) beantragt – der Antrag wurde abgelehnt worden.
    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Anita,

      in der Regel müssen Kinder einer Bedarfsgemeinschaft nicht für ihre Eltern aufkommen. Können die Kinder mit eigenem Einkommen (z. B. Ausbildungsvergütung) ihren eigenen Lebensunterhalt decken, fallen sie aus der Bedarfsgemeinschaft der Eltern raus.

      Das Team von hartz4.de

  • Petra B.

    Liebes Team, bei uns ist das Problem, ich, berufstätig, habe appartement. Ein guter Freund, kein Partner – wir sind kein Paar, ist wohnungslos und lebt von hartz4. Kann ich ihn, wenn mein Vermieter einverstanden ist, meine Coach anbieten, vielleicht für 1 Jahr, dass er in Ruhe Zeit hat, eine Wohnung zu finden, die billig genug ist, dass die vom amt finanziert wird. Ist in München sehr schwer.. Selbstverständlich sehe ich das so, dass er auch bei mir sich an der Miete beteiligen muss, wenn er sich bei mir in Untermiete befindet. Würde das Amt das glauben, Frau und Mann, ein appartement, aber kein Paar, was wirklich wahr wäre… Danke für die Info.

    • hartz4.de

      Hallo Petra,

      sofern Sie dem Jobcenter darlegen, dass es sich nicht um eine Bedarfsgemeinschaft handelt, sollte dies kein Problem darstellen.

      Das Team von hartz4.de

  • Nettchen

    Hallo,
    Ich beziehe seit 4 Monaten ALG2.
    Für mich und meine 2 Kinder.
    Jetzt hat mein 20jähriger eine Ausbildung begonnen und der neue Bescheid kam.
    Auf unsere BG wird soviel angerechnet das ich jetzt nur noch ca 200 € habe plus 400 KiGe.Ich habe vorher 1000 € plus Kindergeld gehabt . Netto hat er ca 600.

    Ich mach mir echt Sorgen das ich so nicht finanziell hinkomme arbeiten kann ich nicht da ich eine Weiterbildung mache.

    Desweiteren habe ich noch einen Sohn der in der Woche in einer Einrichtung lebt da er Autist ist und an den Wochenenden ist er bei mir steht mir da nicht auch ein Mietanteil zu?

    Danke im voraus.

    • hartz4.de

      Hallo,

      das können wir leider nicht beurteilen, da uns die genauen Umstände Ihres Falls nicht bekannt sind.

      Das Team von hartz4.de

  • Sally

    Hallo ihr Lieben,
    ich (30) lebe momentan mit meinen 2 Söhnen (14&7) in einer Wohnung. wir bekommen H4+Unterhalt. ich fange nächste woche eine geförderte Umschulung an.
    Mein Freund (31, nicht der Vater) ist Student und da seine Eltern genug verdienen, bekommt er von ihnen Unterhalt gezahlt und keinerlei sonstigen Zuschüsse. Wir möchten gerne zusammenziehen, fragen uns allerdings ob es finanziell möglich ist. Also, ob sein Unterhalt als Einkommen zählt und bei mir angerechnet wird?

    • hartz4.de

      Hallo Sally,

      wenn Sie zusammenziehen und ein Kinder versorgen, wird das Amt in der Regel sofort von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen und die Einkommen der Haushaltsmitglieder verrechnen. Auch monatliche Zuwendungen der Eltern können in diesem Fall als Einkommen gewertet werden.

      Das Team von hartz4.de

  • Mel

    Hallo…
    ich möchte mit meinem Enkel in einen anderen Landkreis ziehen, da meine Tochter eine Ausbildung macht und es im bisherigen Landkreis keinen freien Kindergartenplatz gibt.
    Im neuen Landkreis hat er sofort einen Kindergartenplatz bekommen und ist schon angemeldet.
    Jetzt das Problem… Jobcenter im neuen Landkreis (der Sachbearbeiter ist Rentner, macht Vertretung und hat Augenscheinlich keine Ahnung oder kann/will mir nicht richtig erklären, was ich machen muss. Total inkompetent und unfreundlich) übernimmt nur die Kosten für mich, somit auch nur die Hälfte an Kosten der neuen Wohnung. Kaution wird komplett verweigert (obwohl der Mietvertrag nicht unterschrieben eingereicht wurde und von den Mietkosten passt)
    Ich könnte keine Bedarfsgemeinschaft mit meinem Enkel bilden.
    Was muss ich tun… die Wohnung ist schon bezugsfertig?! Ich hab weniger als eine Woche Zeit. 😞

    • hartz4.de

      Hallo Mel,

      es stimmt, dass Sie keine Bedarfsgemeinschaft, sondern eine Hausgemeinschaft bilden können, in der nur die anteiligen Unterkunftskosten für Sie gedeckt werden können. Allerdings hat Ihr Enkel dann in der Regel Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt, also auf Sozialhilfe. Diese können Sie beim Sozialamt beantragen.

      Das Team von hartz4.de

  • Armen

    Hallo ich hätte da eine Frage. Ich beziehe Hartz 4 meine Tochter 38 Jahre lebt nach der Trennung mittlerweile Scheidung bei mir sie ist Teilzeitbeschäftigte und bekommt 1200 netto Gehalt. Sie zahlt keine Miete und wohnt so gesagt mietfrei Sie hat Ausgaben wie Kredit usw. und unterstützt mich nicht immer.. ist es eine Wohngemeinschaft wenn ich es Job Center melde wird mein Geld gekürzt?

    • hartz4.de

      Hallo Armen,

      in solchen Fällen, bildet der/die Betroffene in der Regel eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Ob eine Haushaltsgemeinschaft infrage kommt, kann das Jobcenter beantworten. Um Sozialbetrug zu vermeiden, sollte dieser Umstand jedoch umgehend dem Jobcenter mitgeteilt werden.

      Das Team von hartz4.de

  • Jessica

    Hallo,
    Ich (29)lebe derzeit in einem Wohnheim aufgrund meiner psychischen Behinderung. Einen schwerbehindertenausweis (50%) habe ich. Nun bin ich am überlegen, da ich selbstständiger leben möchte und mir das wohnungssuchen zu lange dauert, ob ich übergangsweise zu meiner mittlerweile alleinerziehenden verwittwerten Mutter mit meinem bruder(13) ziehen werde. Diese arbeitet teilzeit, bekommt die Miete aber vom Amt anteilig. Wären wir dann eine hausgemeinschaft und mit was für einer Unterstützung könnte ich rechnen? Habe keine Ausbildung beendet, also langzeitarbeitslos…
    Danke schon mal für die Antwort.

    • hartz4.de

      Hallo Jessica,

      über 25-Jährige, für die keine Unterhaltspflicht mehr besteht, bilden in der Regel eine eigene Bedarfsgemeinschaft, auch wenn sie mit den Eltern in einem Haus/einer Wohnung leben. Erkundigen Sie sich beim Jobcenter, ob und wie viel Sie sich bei den Kosten für Unterkunft und Heizung Ihrer Mutter beteiligen können/sollten. Eine Sozialberatungsstelle kann auch weiterhelfen.

      Das Team von hartz4.de

  • Jenny

    Hallo mein Vater ist frührenter und hat nun seine Wohnung verloren. Mein man ist der allein verdiener und ich Hausfrau mit einem 3monate alten Baby. Wir wollen das er zu uns ins Haus zieht aber bekommt er dann noch die Unterstützung von harz4?

    • hartz4.de

      Hallo Jenny,

      solche Einzelfälle sind am besten mit dem Sachbearbeiter selbst zu besprechen. In der Regel können Eltern und Kinder unter den richtigen Voraussetzungen zwei verschiedene Bedarfsgemeinschaften bilden, auch wenn sie unter demselben Dach leben. Das Jobcenter kann dies genauer beurteilen.

      Das Team von hartz4.de

  • Ben

    Guten Tag,

    Eine Bekannte von mir, wohnte mit ihrem Freund zusammen. Schon während der Beziehung zog sie zu ihren Eltern welche Harz 4 beziehen (ohne sich umzumelden), während dieser Zeit bekam sie Ausbildungsgehalt und dazu BaB. Anschließend stieg sie Vollzeit ins Berufsleben ein, mit einem Gehalt von ca. 1200 Netto. Sie und ihre Eltern leben gemeinsam, kaufen gemeinsam ein, sie bezahlt aber ihren Teil der Miete. Sie verwies zwischen zeitlich darauf, dass sie sich bei ihren Großeltern anmelden würde, damit den Eltern nichts abgezogen wird. Würde den Eltern etwas abgezogen werden?

    Mit freundlichen Grüßen

    • hartz4.de

      Hallo Ben,

      in Einzelfällen wie diesem, raten wir dazu, mit einem Anwalt für Sozialrecht Rücksprache zu halten. Falsche Angaben können problematisch sein.

      Das Team von hartz4.de

  • Rosi

    Hallo!

    Zum Jahresanfang wird meine Mutter zu mir ziehen.

    Sie: Rentenbezug;
    Ich: Ü25, ALG II-Bezug.

    Das Jobcenter bekommt regelmäßig von mir Kontoauszüge, die schon jetzt nachweisen, dass ich meinen Haushalt selbst führe und auch keine Zuwendungen von meiner Mutter erhalte.
    Das wird auch nach dem Einzug meiner Mutter so bleiben, und ich werde mit ihr einen Untermietvertrag abschließen.

    Meine Fragen:
    1. Wenn ich das richtig verstanden habe, bilden wir ja eine Haushaltsgemeinschaft. Soll ich diesen Umstand sofort widerlegen, wenn ich dem Jobcenter mitteile, dass meine Mutter bei mir einzieht?
    2. Darf das Jobcenter überhaupt an die Rente meiner Mutter?

    Vielen Dank im Voraus!

    • hartz4.de

      Hallo Rosi,

      über 25-Jährige bilden in der Regel eine eigene Bedarfsgemeinschaft, auch, wenn Sie mit den Eltern zusammenwohnen.

      Das Team von hartz4.de

  • Uwe K.

    Hallo zusammen,

    meine Frau und ich (beide 58) beziehen Hartz 4 Leistungen. Unsere 18 jährige Tochter ist von zu Hause ausgezogen um mit ihrem Freund und einem erwarteten Baby ein eigenes Zuhause zu bilden. Drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter hat der Freund sie “sitzen lassen” und die gemeinsame Wohnung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen. Nun ist unsere Tochter mit Kind wieder zu uns gezogen.
    Das Jobcenter hat unsere KdU um fast 50% gekürzt mit dem Hinweis, dass der Zuzug unserer Tochter eine Haushaltsgemeinschaft und keine Bedarfsgemeinschaft mehr darstellt. SIe muss selbst einen Antrag auf Leistungen stellen. Ist das so korrekt?

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