Haushaltsgemeinschaft: Dein Geld, mein Geld, unser Geld

Kurze Zusammenfassung zur Haushaltsgemeinschaft

  1. Zu einer Haushaltsgemeinschaft zählen verwandte und verschwägerte Personen, die zusammenleben und den Haushalt gemeinsam führen.
  2. Das Einkommen und Vermögen der erwerbstätigen Mitglieder wird auf den Regelsatz des Hartz-4-Empfängers angerechnet.
  3. Das Jobcenter ist in der Pflicht, nachzuweisen, dass es sich um eine gemeinsame Haushaltsführung handelt.

Arbeitslosengeld-2-Empfänger wohnen in vielen Fällen mit anderen Personen zusammen in einer Gemeinschaft. Je nachdem, in welcher Beziehung die gemeinsam lebenden Personen zueinander stehen, kann das Zusammenleben Auswirkungen auf die Leistungen haben, die das Jobcenter genehmigt.


Was ist eine Haushaltsgemeinschaft nach dem SGB II?

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht aus verwandten oder verschwägerten Personen, die gemeinsam leben und wirtschaften.

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht aus verwandten oder verschwägerten Personen, die gemeinsam leben und wirtschaften.

Eine sogenannte Haushaltsgemeinschaft besteht, wenn Personen, die miteinander verwandt oder verschwägert sind, gemeinsam leben und wirtschaften. In diesem Fall herrscht die Vermutung, dass sich die Mitglieder dieser Haushaltsgemeinschaft auch gegenseitig finanziell unterstützen. Jeweils gemessen am Einkommen und Vermögen der Verwandten oder Schwäger kann eine solche Lebensgemeinschaft den Bedarf der einzelnen Mitglieder decken. Dies stellt die Bedarfsdeckungsvermutung durch das Jobcenter dar, die von einem gemeinsamen Wirtschaften ausgeht. Dies bedeutet, dass die Mitglieder ihren Haushalt gemeinsam führen, sich also Räume, Kosten und Einkäufe teilen.

Im Gegensatz zum Gesetz über die Sozialhilfe im Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) enthält das SGB II, das die Grundsicherung thematisiert, für den Begriff der Haushaltsgemeinschaft keine genaue Definition. Auch die Sozialhilfe-Leistungen werden gemessen am erbrachten Einkommen weiterer Haushaltsgemeinschaftsmitglieder.

Haushaltsgemeinschaft, Bedarfsgemeinschaft und Wohngemeinschaft

Kinder bilden mit ihren Eltern erst eine Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-4 ab beziehungsweise über 25 Jahren.

Kinder bilden mit ihren Eltern erst eine Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-4 ab beziehungsweise über 25 Jahren.

Eine Haushaltsgemeinschaft besteht, wenn Verwandte oder Verschwägerte gemeinsam leben und wirtschaften, also einen gemeinsamen Haushalt führen. Doch es gibt daneben auch noch weitere Formen des Zusammenlebens, die Auswirkungen auf eventuelle Hartz-4-Bezüge haben können. Was ist beispielsweise der Unterschied zwischen einer Bedarfsgemeinschaft und einer Haushaltsgemeinschaft bei Hartz-IV-Bezug?

Eine Bedarfsgemeinschaft besteht bei einem oder mehreren zusammenlebenden Personen, von denen mindestens eine erwerbsfähig und leistungsberechtigt in Bezug auf die Grundsicherung für Arbeitssuchende ist; also einen Hartz-4-Anspruch hat. Zur Bedarfsgemeinschaft, gegenteilig zur Haushaltsgemeinschaft, gehören Ehepartner, Partner einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, eingetragene Lebenspartner und unverheiratete Kinder unter 25.

Unter den Begriff der Bedarfsgemeinschaft fallen nicht: Kinder, die ihren Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen erzielen oder über 25 Jahre alt sind, verheiratete Kinder und dauernd getrennt lebende Partner. Bei Hartz 4 bildet eine Haushaltsgemeinschaft mit den Eltern, wer über 25 beziehungsweise genau 25 Jahre alt ist.

Eine Wohngemeinschaft bezeichnet in der Regel den Umstand, dass Personen zwar gemeinsam leben aber nicht wirtschaften. In diesem Fall kann keine Vermutung für ein gegenseitiges finanzielles Aufkommen bestehen und der Regelsatz des ALG-2-Empfängers bleibt unberührt.

Wie wirkt sich die Haushaltsgemeinschaft auf den Regelsatz aus?

Obschon das SGB II keine Definition für eine Haushaltsgemeinschaft bei ALG-2-Bezug liefert, erklärt es die Erwartung, dass in ihr lebende Personen füreinander aufkommen und sich gegenseitig Unterhalt leisten, insofern ihr eigenes Einkommen dies zulässt. Von dieser Vermutung ausgehend, bezieht das Jobcenter dann das Einkommen und Vermögen aller Haushaltsmitglieder in die Berechnung des Regelsatzes des Antragstellers mit ein. Wird eine Haushaltsgemeinschaft durch das Jobcenter festgestellt, können Kürzungen des Regelsatzes eintreten.

Durch die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft kann der ALG-2-Regelsatz gesenkt werden.

Durch die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft kann der ALG-2-Regelsatz gesenkt werden.

Damit es nicht zur Anrechnung auf den Regelsatz und dessen Kürzung kommt, muss der Antragsteller nachweisen, dass er keine Unterstützung durch die anderen Mitglieder erhält. Als Beweise hierzu können dienen: eine eigene Kontoführung, ein eigener Mietvertrag und eine eidesstattliche Erklärung der betroffenen Personen. Dies wird beim Hartz-4-Antrag in der Anlage „HG“ dem Jobcenter mitgeteilt.

Innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft gibt es bestimmte Freibeträge. Erst wenn das Einkommen der Verwandten diese übersteigt, ist es anrechnungsfähig. Der Umfang der Leistungen richtet sich dann nach dem Eigenbedarf des Antragstellers sowie der weiteren Personen, die Unterhalt leisten sollen. Deren Lebenshaltungsniveau muss aber auch weiterhin deutlich über den Hartz-4-Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts liegen. Bei einer Hartz-4-Haushaltsgemeinschaft werden Miete, Heizkosten und sonstige Lebenshaltungskosten angerechnet.

Der Grundfreibetrag beim Vermögen liegt bei 150 Euro je vollendetem Lebensjahr. Zusätzlich behält der Unterhaltszahler einen Selbstbehalt, der sich aus dem doppelten Regelsatz – also 409 Euro x 2 = 818 Euro (Stand August 2017) – sowie den anteiligen Kosten für Miete und Heizung ergibt. Dazu kommen noch 50 Prozent der bereinigten Einnahmen, die die 818 Euro übersteigen.

Lässt sich die Vermutung einer Haushaltsgemeinschaft widerlegen?

Dadurch, dass das Sozialgesetzbuch II zur Grundsicherung für Arbeitssuchende keine exakte Definition einer Haushaltsgemeinschaft liefert, existiert hier eine Regelungslücke. In vielen Fällen wissen weder Jobcenter noch die Antragsteller, unter welchen Vorrausetzungen genau eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt. Es wird also meist im Einzelfall entschieden.

Eine Haushaltsgemeinschaft muss vom Jobcenter nachgewiesen werden, bevor es fremde Einkünfte anrechnen darf.

Eine Haushaltsgemeinschaft muss vom Jobcenter nachgewiesen werden, bevor es fremde Einkünfte anrechnen darf.

Das Jobcenter muss nachweisen, dass eine Wirtschaftsgemeinschaft besteht, bevor es die Offenlegung der Einkommensverhältnisse der Verwandten beziehungsweise Schwäger fordern darf. Erst dann ist eine Anrechnung auf den Regelsatz des Antragstellers zulässig.

Lediglich das Zusammenwohnen und die gemeinsame Nutzung von bestimmten Räumen ist kein ausreichender Vermutungsgrund. Ebenso Fälle von Einmalzahlungen oder Hilfen in finanziellen Notlagen bedeuten nicht, dass zusammen gewirtschaftet wird. Liegt eine fehlerhafte oder unzureichende Vermutung auf eine Haushaltsgemeinschaft vor und führt diese zu einer Senkung des Regelsatzes, sollte Widerspruch eingelegt werden.

Bildnachweise: fotolia.com/Monkey Business, istockphoto.com/viki2win, fotolia.com/ Harald07, istockphoto.com/lavralavaga

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54 Kommentare

  • Christa K.

    Guten Tag…Ich bekomme vom Amt 114.-Euro zum Leben…War Selbständig und bin jetzt in Insolvenz. …Bin seid 2015 von meinem Mann getrennt und wohne mit ihm in der gemeinsamen Wohnung…..Er hat bis dato die Miete alleine bezahlt 570.- Euro und ich habe von meinem Geschäft gelebt…Ich habe ein Zimmer und er auch….Ich musste jetzt zum Amt gehen um Geld zu bekommen…Mein Mann ist Rentner und bekommt 1200.-Rente….Dadurch wird die Hälfte angerechnet und ich bekomme nur 114.- Euro habe auch einen Widerspruch eingelegt. .
    .Ist das richtig das die Hälfte angerechnet wird er zahlt mir ja keinen Unterhalt dann hätte er ja auch nicht viel zum Leben…Was soll ich machen jeder bekommt den Regelsatz von 416. Und ich ?? davon kann doch keiner Leben …von 114.-Euro … Vielleicht weiß einer mir zu helfen. .Ich warte auf Antwort LG. Im voraus Dankeschön

    • hartz4.de

      Hallo Christa,

      wenn Sie von Ihrem Mann getrennt sind, sollten Sie dies dem Jobcenter mitteilen. Nur so kann eine Wohngemeinschaft statt einer Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt werden. Nachweise über ein getrenntes Einkommen und Vermögen sowie getrennte Schlafzimmer und Lebensmittel sind sinnvoll.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Christa K.

    Ich bin es nochmal. Ch.K.
    .Ich konnte mir keine Wohnung leisten und eine Scheidung auch nicht ..Mein Geschäft hat nicht soviel abgeworfen deswegen haben wir uns so geeinigt ich bin 64Jahr und mein Mann 68

  • sbobet

    Das ist ja mal ein informativer, sorgfältig mit Liebe zum Detail geschriebener Artikel. Vielen Dank! 🙂

  • Sabrina M.

    Hallo und guten Abend,

    mein Sohn 26, wird am 12.02. aus der Haft entlassen. Anfangs wird er bei mir wohnen und nun meine Frage: steht ihm harz4 zu oder sonst irgendeine Unterstützung?
    Für eine baldige Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Sabrina M.

    • hartz4.de

      Hallo Sabrina,

      ob er einen Anspruch auf Hartz 4 hat, muss per Antrag überprüft werden. Hat er allerdings kein Einkommen und wird von Ihnen nicht finanziell unterstützt, dann könnte ein Anspruch auf Hartz 4 bestehen.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • luci

    Hallo ich hab da eine Frage und zwar müssen nein Freund und ich aus unsere aktuellen Wohnung ausziehen und zu meiner Mutter ziehen. Ich bekomme im aktuellen Ort ALG 2 weil wir noch als haushaltsgemeinschaft gelten bis Oktober. Jetzt ist die Frage bekomme ich ALG 2 auch im neuen ort oder werden mein Freund und ich sofort als bedarfsgemeinschaft gelten obwohl wir bei meiner Mutter wohnen und einfach sehr viele Schulden abzubezahlen haben, er bezieht derweil ALG 1, und ich würde es einfach unfair finden kein Geld für mich selber zu bekommen, da ich auch an psychische Krankheiten leide.

    • hartz4.de

      Hallo luci,

      es handelt sich dabei um eine Einzelfallentscheidungen. Wenden Sie sich an das zuständige Jobcenter.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Sanne K.

    Mein Sohn und ich leben in dem von mir gemieteten Haus, er hat seit 3 Jahren einen Untermietvertrag. Nun hat er leider imMoment nuir eine Teilzeitarbeitsstelle, er verdient gerade mal 620,00 Euro. Nach Abzug von Miete, Fahrtkosten und Gewerkschaft hat er noch 180,00 Euro zum Leben und möchte aufstocken.
    Muss ich mein Einkommen ebenfalls offen legen? Er ist 25 Jahre und das Haus habe ich nach der Scheidung nur behalten können, da mein Sohn mir Miete gezahlt hat.

    • hartz4.de

      Hallo Sanne,

      aufgrund des Alters Ihres Sohnes, ist nicht davon auszugehen, dass Sie beide eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Daher ist Ihr Einkommen nicht relevant.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Richard

    Ich bin 33 Jahre under lebe mit meiner Mutter und meinen beiden Gewschwistern zusammen! Ich bekomme Hartz 4 und ein viertel der Miete word gezahlt! Meine Schwestern sind 23 und die Anders bald 25! Alle arbeiten ausser Ich! Jetzt will das Job Center das ich die Lohnauskünfte meiner bald 25 jährigen schwester rausgebe! Was hat das fur Folgen?

    • hartz4.de

      Hallo Richard,

      die Folgen hängen davon ab, wie hoch das Einkommen ausfällt und können daher nicht pauschal angegeben werden.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Karin

    Mein sohn bekommt hartz4 er hat jetzt für seine Tochter das alleinige sorgerecht bekommen er wohnt mit dem Kind in meiner Wohnung wir wollen ihr ein Kinderzimmer einrichten aber leider fehlen uns die Mittel dazu kann er eine erstausstatung beantragen Bein jobcenter?

  • Samia

    Ich möchte einen Antrag auf ALG II stellen, da ich meinen Job verloren habe und daher zurück ins Haus meines Vaters zurück bin. (Ich erfülle die Bedingungen für ALG I nicht). Ich bewohne einen extra Raum mit eigenem Badezimmer der duch drei Stockwerke von der Wohnung meines Vaters getrennt ist, die Küche wird zusammen genutzt. Ich bin bereits 29 Jahre alt und wirtschafte auch alleine, das heißt getrennte Kontoführung, getrennte Haushaltsführung (Einkaufen, Kochen, wäsche Waschen ect.). Nun meinte die Dame vom Jobcenter allerdings, ich müsse einen Einkommensnachweis meines Vaters bringen, da er mich finanziell unterstützt, indem er mich umsonst bei sich wohnen lässt und somit eine Haushaltsgemeinschaft bestünde. Kann ich auch wiedersprechen oder muss der Einkommensnachweis erbracht werden? Was ist wenn mein Vater sich weigert?

    Vielen Dank für Ihre Antwort, VLG Samia

    • hartz4.de

      Hallo Samia,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, dies kann nur ein Anwalt.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Fatih A

    Hallo ich hab auch eine Frage.
    Ich und meine Frau sind Hartz 4 Empfänger und meine Tochter ist 28 Jahre alt.

    Sie wird anfangen zu arbeiten und würde ca.1500€ verdienen.
    Meine Frage ist nun, wird ihr Einkommen auf unseren Hartz 4 angerechnet und wenn ja, in welcher Höhe?
    MfG
    Fatih A.

    • hartz4.de

      Hallo Fatih,

      da Ihre Tochter schon über 25 Jahre alt ist, zählt Sie in der Regel nicht mehr zu Ihrer Bedarfsgemeinschaft. Das heißt ihr Einkommen wird nicht auf die Leistungen von Ihnen angerechnet, sofern Sie belegen können, dass lediglich eine Wohngemeinschaft vorliegt.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Laura

    Hallo, ich brauche eure Hilfe!
    Und zwar:
    Der Onkel meines Mannes (Hartz 4-Empfänger) hat bis dato mit seiner Mutter (Rentnerin) in deren Elternhaus gelebt, jetzt hatte Sie jedoch einen Schlaganfall und wird ab sofort bei uns wohnen.
    Meine Frage jetzt:
    -Hat sein Onkel einen Anspruch auf Kostenübernahme von Wasser, Strom,Heizkosten?
    -Oder müssen wir von Ihm Miete verlangen damit er vom Amt was bekommt?

    Danke für eure Antworten

    • hartz4.de

      Hallo Laura,

      sofern kein Untermietvertrag vorliegt, übernimmt das Jobcenter in aller Regel keine Leistungen für Unterkunft und Heizung.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Lisa

    Hallo,
    Ich (28) ledig habe mein Studium ende August erfolgreich absolviert und bin seit dem auf Jobsuche. Derzeit lebe ich noch zusammen mit meiner Schwester (18 Studentin) mit meinen Eltern zusammen, doch werde von den Eltern nicht finanziell unterstützt. Anfang März habe ich den Antrag auf AG2 beantragt. Nun zu meiner Frage zum Antrag bezogen auf den Punkt Bedarfsgemeinschaft und Haushaltsgemeinschaft. Welche Gemeinschaft bezieht sich denn nun auf meinem Fall?

    • hartz4.de

      Hallo Lisa,

      laut Ihren Schilderungen sollte es sich um eine Haushaltsgemeinschaft handeln.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Aliana

    Hallo,

    ich bin 29 Jahre alt und wohne seit neulich bei meinen Eltern, die von der Grundsicherung leben. Ich habe neulich Arbeitslosengeld II beantragt und alle Unterlagen vollständig abgegeben, so weit alles in Ordnung. Bekomme ich 418€ im Monat oder 374€? Oder mehr als 418€, worin dann auch 1/3 der Miete enthalten ist, die ich dann meinen Eltern abgeben muss?

    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Aliana,

      die Höhe vom Arbeitslosengeld wird individuell berechnet, daher können wir Ihnen darüber keine Auskunft geben.

      Die Redaktion von hartz4.de

  • Karin S.

    Hallo,
    unser Sohn David ist 31 Jahre und macht eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Musikpädagogen, die jeden Monat 380 Eurokostet. Mein Mann ist seit Januar 2018 berentet aufgrund von Parkinson und wir haben noch2 Kinder von unseren 9 zuhause, die gerade ihre Schulabschlüsse machen. David war heute im JObcenter und ihm wurde gesagt, daß ihm Hartz 4 nicht zustehen würde, da er ja nicht dem Arbeitsamt zur Verfügung steht. Aber das geht doch gar nicht, da seine Ausbildung eine Vollzeitausbildung ist.Da wir nicht mehr für ihn verantwortlich sind, da er über 25 ist und die Rente meines Mannes nicht so hoch ist, verstehe ich nicht, wieso das Jobcenter keine weiteren Hilfen anbietet, wie z. B. Ausnahmefall/Sozialgeld, oder eben doch Hartz 4, da er über 31 kein Schülerbafög mehr bekommt, Was können wir tun, damit das Jobcenter einsichtig ist, daß David Lebensbeihilfe zusteht?

    • hartz4.de

      Hallo Karin,

      wenn das Jobcenter sagt, dass es nicht zuständig ist, kann das immer noch bedeuten, dass Ihr Sohn Anrecht auf Grundsicherung/Hilfe zum Lebensunterhalt hat. Dafür muss er sich ans zuständige Sozialamt wenden.

      Das Team von hartz4.de

  • Antonia M.

    hallo, liebes team
    ich bin geschieden und wohne mit meinem jüngsten, 14, zur miete.
    mein sohn, 28, war bisher ohne mein wissen, da wir keinen kontakt hatten, ofw.
    nun möchte er sich bei mir anmelden, was mit dem vermieter in ordnung geht.
    ich arbeite teilzeit. er arbeitet nicht, noch nicht.
    zur aufstockung bekomme ich H4.
    ist er dann eine eigene BG, oder wird er mit mir in einer BG geführt?
    LG antonia

    • hartz4.de

      Hallo Antonia,

      da es um Ihren Sohn, also einen direkten Verwandten, geht, wird das Amt in der Regel von einer Haushaltsgemeinschaft ausgehen.

      Das Team von hartz4.de

  • Mila

    Hallo, ich brauche sehr Ihre Hilfe.
    Ich bin Alleinerziehende und bekomme Leistungen vom Jobcenter. Ich wohne zusammen mit meiner 3-jährigen Tochter. Einmal kam einen Brief vom Jobcenter, dass ich für meine Tochter Wohngeld beantragen muss. Ich habe es gemacht. Seitdem kriegt meine Tochter gar nichts vom Jobcenter. Es wurde für die Kleine Gesamtbedarf berechnet und mit ihrem Einkommen komplett ausgeglichen. Meine ALG 2 wurde um die Rest Einkommen meiner Tochter gekürzt. Die bekommt Unterhalt vom Vater, Kindergeld und Wohngeld. Darf man dieses Einkommen von meiner Tochter von meiner ALG2 abziehen?
    Im voraus vielen Dank!
    LG Mila

  • Tina

    Hallo,
    Ich, weiblich 54 Jahre jung, bewohne eine Doppelhaushälfte, bin glücklich geschieden, arbeite in Teilzeit und versorge meine 82jährige Mutter in einer 60 km entfernten Stadt (deshalb nur Teilzeit) und zuzüglich Ehegattenunterhalt
    Mein Sohn, 25 Jahre, arbeitet mangels Mobilität zur Zeit nur Teilzeit, verdient 650€ netto, bewohnt in dem von mir gemietetem Haus 1 Zimmer, hat ein eigenes Bad, nutzt Küche, Flur und Abstellraum mit mir zusammen. Er hat seit 2014 (Ende seiner Lehrzeit und 1. Festanstellung befristet auf 2 Jahre) einen Untermietvertrag. Im Februar haben wir versucht, Alg II als Aufstocker für ihn zu beantragen, durch diverse Umstände seitens des zuständigen Jobcenters (Krankheit, Fortbildung und interne Pflichtveranstaltungen) konnte der Antrag nun endlich im April gestellt werden, sorgfältig mit Checkliste von Jobcentermitarbeiterin akribisch mit Nachweisen Lohn/Gehaltsabrechnung, Untermietvertrag usw. Bei der Antragsabgabe saß eine andere Mitarbeiterin des Jobcenters, die nun plötzlich auch noch den Originalmietvertrag von mir sowie eine Erlaubnis von meinem Vermieter bezüglich der Untervermietung haben möchte von meinem Sohn möchte..
    Meines Wissens hat das Jobcenter keinen Anspruch darauf, den Originalmietvertrag zu erhalten, denn der Untermietvertrag regelt ja die Vermietung an meinen Sohn. Die Erlaubnis zur Untervermietung hat auch beim Jobcenter nichts zu suchen, denn das ist eine rein privatrechtliche Vereinbarung zwischen dem Vermieter meinerseit und meiner Wenigkeit.
    Liege ich damit richtig?
    Tina

    • hartz4.de

      Hallo Tina,

      wenden Sie sich diesbezüglich am besten an einen Anwalt, da wir Ihnen keine individuelle Rechtsberatung geben dürfen.

      Das Team von hartz4.de

  • Claudia R.

    Hallo
    Meine Tochter(20) verfügt über soviel eigenes Einkommen,das sie alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen kann.Ich beziehe aufstockend Geld vom Jobcenter.Wir laufen unter einer Bedarfsgemeinschaft und ihr Gehalt wird bei mir und meinem Sohn(11)angerechnet voll angerechnet.Ich habe mal gehört,das Kinder nicht für ihre Eltern aufkommen müssen,wenn sie selber genug verdienen??

    • hartz4.de

      Hallo Claudia,

      genau, in § 7 Absatz 3 Satz 4 SGB II steht:

      “Zur Bedarfsgemeinschaft gehören die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.”

      Kinder, die Ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, gehören demnach in der Regel nicht zur Bedarfsgemeinschaft.

      Das Team von hartz4.de

  • Sara F.

    Hallo,

    ich habe auch eine Frage. Ich habe gerade mein Studium beendet und möchte – bis ich einen Job finde – Arbeitslosengeld II beantragen. Ich wohne aktuell wieder bei meinen Eltern (Eigentumswohnung), um mir Mietkosten zu sparen. Ich muss mich nur an den Kosten für das Essen beteiligen und zahle sonst alles weitere selbst (Klamotten und Anfahrten für Bewerbungsgespräche, Krankenversicherung, etc.). Ich habe heute meinen Antrag abgegeben und mir wurde gesagt, dass auch meine Eltern eine Anlage zum Vermögen und Einkommen ausfüllen müssen, da wir eine Haushaltsgemeinschaft bilden (obwohl ich 29 Jahre alt bin). Meine Eltern wollen das aber nicht und sagen, dass sie mich ja nicht finanziell unterstützen werden bis auf, dass ich eben umsonst bei ihnen leben darf. Stimmt es, was das Jobcenter und meine Eltern sagen?

    Danke und Grüße!

    • hartz4.de

      Hallo Sara,

      eine Bedarfsgemeinschaft ist nicht dasselbe wie eine Haushaltsgemeinschaft. Während eine Bedarfsgemeinschaft Kinder unter 25 einschließt, bilden Sie über 25 eine Haushaltsgemeinschaft mit Ihren Eltern.

      Das Team von hartz4.de

  • Isabell

    Hallo, mein Sohn ist 19 und ich (54) (ich war immer alleinerziehend) haben eine Bedarfsgemeinschaft gehabt, weil ich ja Hartz4 beziehe. Nun hat mein Sohn hinter meinem Rücken (wir verstehen uns gar nicht) beim Amt so was wie eine Haushaltsgemeinschaft beantragt und diese sogar durchgesetzt. Das Jobcenter, zahlt ihm nun seinen Beitrag aus und sogar noch die Hälfte der Miete. Mir wurden alle meine Zuschüsse gekürzt und ich soll ab sofort hinter meiner Miete herlaufen. Ich weis nicht was er für Lügen erzählt hat um das durchzusetzen. Das Jobcenter hat mich auch nichts gefragt, sondern einfach gekürzt und basta. Ich werde abgeschmettert mit den Worten das steht ihm zu. Ich bezahle für ihn ja auch noch Rheinbahn und Handy, und kann das jetzt gar nicht mehr leisten. Das Amt scheint zu denken, dass wir liebevoll uns das Geld wohl teilen, was nicht der Fall ist. Was für Rechte habe ich eigentlich, kann ich da was rückgängig machen, oder habe ich sogar die Möglichkeit ihn komplett aus der Bedarfgemeinschaft zu nehmen?

    • hartz4.de

      Hallo Isabell,

      wenden Sie sich diesbezüglich bitte an einen Anwalt, da wir Ihnen keine Rechtsberatung geben können.

      Das Team von hartz4.de

  • Hana S.

    Liebes Jobcenter-Team,
    ich bin 19 Jahre jung und beende im Sommer voraussichtlich das Abitur. Im Winter möchte ich gerne mit dem Studium anfangen (das steht aber noch nicht fest) und nebenbei habe ich eine super Arbeitsstelle gefunden. Meine Eltern, die Arbeitslosengeld beziehen meinten, dass ich mit meinem Einkommen für sie aufkommen muss und dass Ihnen vieles vom Arbeitsamt abgerechnet wird. Ich weiß nicht, was ich tun soll, weil ich erstmal noch vor habe bei meinen Eltern zu leben. Ich möchte mein eigenes Geld verdienen und dabei für niemanden aufkommen. Könnte man beim Jobcenter angeben, dass man im Haushalt wohnt, aber sich dessen nicht verantwortlich machen möchte auf Grund meines Alters und eines Einkommens von 800€? Mir ist bewusst, dass mir kein Kindergeld zusteht, das ist halb so wild. Es geht mir hauptsächlich um meine Ausgaben als Arbeiterin in einer Bedarfsgemeinschaft, weil ich sozusagen für meine Eltern aufkommen muss.

    Ich hoffe auf schnelle Antwort und gute Tipps, wie ich diesem entgegen kommen kann.

    Liebe Grüße

    • hartz4.de

      Hallo Hana,

      in Deutschland besteht in der Regel keine Haftungs- bzw. Unterhaltspflicht der Kinder für Ihre Eltern. Berufstätige Kinder sind nach Paragraph 7 Absatz 4 SGB II nicht als Teil der Bedarfsgemeinschaft zu sehen. Sie müssen also im Normalfall nicht davon ausgehen, dass das Arbeitslosengeld Ihrer Eltern gekürzt wird.

      Allerdings ist dies in einigen Fällen doch vorgekommen. Deshalb raten wir im Zweifelsfall, einen Anwalt zu konsultieren.

      Das Team von hartz4.de

  • Dani

    Hallo,
    Ich wohne mit einer Freundin zusammen sie hat einen Sohn. Wir beide beziehen alg 2. Meine Frage ist darf man mir mein mietanteil jetzt kürzen? Weil ihr Sohn jetzt bei uns wohnt.

    • hartz4.de

      Hallo Dani,

      wenn Sie mit Ihrer Freundin zusammen wohnen und im gemeinsamen Haushalt ein Kind versorgen, kann das Amt in der Regel nach Art. 7 Absatz 3a SGB II von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen und Ihre Bezüge auch entsprechend berechnen.

      Das Team von hartz4.de

  • Gerda N.

    Hallo,

    mein Sohn ist 30 Jahre alt, Hartz IV-Empfänger und möchte vorübergehend wieder in meine Wohnung mit einziehen.
    Wir möchten eine WG eingehen, jedoch willigt der Vermieter nicht in einen Untermietvertrag ein.
    Ich beziehe festes Gehalt.
    Können wir trotzdem eine WG beim Amt angeben bzw. muss ich mein Einkommen offenlegen? Und kann der Vermieter unbegründet die Untervermietung ablehnen?
    Müssen wir in diesem Fall dann eine Haushaltsgemeinschaft beim Jobcenter angeben?
    Die Kosten sollen auf jeden Fall getrennt werden.

    Schöne Grüße
    Gerda

    • hartz4.de

      Hallo Gerda,

      Sie müssen damit rechnen, dass das Jobcenter Sie als Haushaltsgemeinschaft ansieht und Ihr Einkommen in die Berechnung des Regelsatzes Ihres Sohnes mit einbezieht. Zur zweiten Frage: Nach § 553 BGB haben Sie einen gesetzlichen Anspruch darauf, einen Teil Ihrer Wohnung unterzuvermieten. Ablehnen kann der Vermieter eine Teiluntervermietung in der Regel nur, wenn Sie kein berechtigtes Interesse geltend machen können, wenn das berechtigte Interesse bei Abschluss des Mietvertrages bereits vorgelegen hat oder wenn es Gründe dafür gibt, dass speziell der Einzug Ihres Sohnes nicht zumutbar wäre.

      Für die Untervermietung der gesamten Wohnung gelten andere Regeln.

      Das Team von hartz4.de

  • V. R.

    Hallo. Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Lage. Mein Lebenspartner und ich wohnen im Juli 2018 ein Jahr lang zusammen in unserer Wohnung. Ich beziehen ALG ||, mein Freund hat ein festes Einkommen als Angestellter. Obwohl wir getrennte wirtschaftliche Verhältnisse haben, jeder hat sein eigenes Konto, jeder hat seine eigenen Rechnungen zu zahlen und Einkauf findet auch getrennt statt. Muss ich für den Juli einen Weiterbewilligungsantrag stellen. Leider bin ich mir nicht sicher, als was. Als Bedarfsgemeinschaft oder Wohngemeinschaft. Er hat zwar ein festes Einkommen, das reicht aber gerade so für ihn aus, da er sehr viele Rechnungen zahlen muss. Als was gebe ich uns denn nun an? In einem online Hartz|V-Rechner habe ich mir bereits ausgerechnet, das ich dann nur noch 48 Euro im Monat erhalten würde und spätestens dann ist das Zusammenleben beendet, denn dann können wir uns auch keine Miete mehr leisten.

    Vielen Dank für die Hilfe
    Und beste Grüße

    • hartz4.de

      Hallo V. R.,

      in der Regel gelten Partner, die länger als ein Jahr zusammenwohnen, als Bedarfsgemeinschaft. Sie können über Ihr Anliegen mit einem Sachbearbeiter sprechen und im Zweifelsfall auch Rechtsberatung beim Anwalt suchen, die wir Ihnen leider nicht geben können.

      Das Team von hartz4.de

  • Sven

    Hallo,
    Eine Frage zur Berechnung in einer Haushaltsgemeinschaft.

    Einkommen Kind Unter 25
    Netto: 1229 Euro
    Bereinigtes Einkommen: 925 Euro

    -> Die Berechnung Stand August 2017 würde doch wie folgt aussehen:
    -> 2 x 327 Euro + Miete (171 Euro) = 825 Euro
    -> Bereinigtes Einkommen – (minus) 825 Euro = 100 Euro , hiervon 50% = 50 Euro

    Frage:
    Verstehe ich die Rechnung richtig: 50 Euro wären anzurechnen und in die Haushaltsgemeinschaft zu verteilen?

    Außeracht ob eine Haushaltsgemeinschaft besteht/rechtens ist,, lediglich ob ich den Absatz aus dem Artikel richtig verstehe und berechne.

    Danke euch im Voraus.

    „Der Grundfreibetrag beim Vermögen liegt bei 150 Euro je vollendetem Lebensjahr. Zusätzlich behält der Unterhaltszahler einen Selbstbehalt, der sich aus dem doppelten Regelsatz – also 409 Euro x 2 = 818 Euro (Stand August 2017) – sowie den anteiligen Kosten für Miete und Heizung ergibt. Dazu kommen noch 50 Prozent der bereinigten Einnahmen, die die 818 Euro übersteigen.“

    • hartz4.de

      Hallo Sven,

      an sich scheint die Rechnung richtig. Allerdings gilt der Selbstbehalt für den Unterhaltszahler, nicht für das Kind unter 25. Kinder sind Ihren Eltern gegenüber in der Regel nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.

      Das Team von hartz4.de

  • Julia

    Hallo liebes Team,

    mein Partner (über 25 Jahre) ist bis vor kurzem noch Beamter auf Lebzeit gewesen. Seit kurzem ist er arbeitslos und musste wieder zu seiner Mutter ziehen. Diese unterstützt ihn finanziell nicht sondern lässt ihn “kostenlos” bei sich wohnen, Essen etc kauft er für sich selbst, Seine Rechnungen zahlt er natürlich auch selbst. Wird das Einkommen der Mutter mit einbezogen bei der Berechnung von Hartz4? Und wie wäre der Sachverhalt, wenn er Miete an sie zahlen würde und Sie ihn nicht kostenlos bei sich wohnen lassen würde?

    Liebe Grüße und Danke für die Hilfe im Voraus.

    • hartz4.de

      Hallo Julia,

      bei Kindern über 25 Jahren wird in der Regel von einer Haushaltsgemeinschaft ausgegangen. Insofern muss Ihr Partner damit rechnen, dass das Einkommen der Mutter angerechnet wird.

      Das Team von hartz4.de

  • Sarah

    Hallo,
    mein Freund und ich leben derzeit auf Probe, ich bekomme vollen regelsatz und die Hälfte der miete. Er geht voll arbeiten.
    Unser Probejahr endet eigentlich diesen Monat, habe aber einen Bescheid der bis Dezember 2018 läuft. Zudem bin ich jetzt schwanger. Muss ich das Amt darauf hinweisen, dass wir ab sofort eine BG bilden oder melden die sich alleine? Von der Schwangerschaft wissen Sie noch nichts. Könnten wir trotz Gemeinsamen Kind weiterhin als HG laufen, wenn wir nachweisen, dass wir getrennt sind, aber dem Kind zu liebe uns weiterhin eine Wohnung teilen?

    Vielen Dank im Voraus

    • hartz4.de

      Hallo Sarah,

      Sie können auf ein Bescheid des Amtes warten. Allerdings riskieren Sie dann eine Rückforderung oder vorübergehend noch stärkere Kürzungen, wenn das Jobcenter seine Mehrzahlungen wieder beansprucht.

      Das Team von hartz4.de

  • Julia

    Hallo,
    Ich bin 24 und teile mir mit einer Freundin (25) eine 3-Zimmer-Wohnung. Ich war bis vor ein paar Wochen in Teilzeit angestellt und Studentin. Leider habe ich aus diversen Gründen sowohl mein Studium abbrechen müssen, als auch meinen Job verloren.
    Nun habe ich mich vor kurzem arbeitssuchend gemeldet und möchte auch Harzt IV beantragen.
    Meine Frage an dieser Stelle ist: Inwiefern werden meine Mitbewohnerin und ihre Einnahmen bei der Berechnung miteinbezogen, wenn überhaupt, da es sich ja lediglich um eine Wohngemeinschaft handelt?

    • hartz4.de

      Hallo Julia,

      erklären Sie dem zuständigen Sachbearbeiter die Situation. Durch Kontoauszüge und dergleichen können Sie darlegen, dass eine getrennte Haushaltsführung vorliegt.

      Das Team von hartz4.de

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